Große Adressen greifen zu, doch die Chefetage macht Kasse. Bei Viking Therapeutics braut sich ein spannender Konflikt zusammen. Während institutionelle Anleger massiv aufstocken, nutzen Insider die Gunst der Stunde für Verkäufe. Wer hat hier den richtigen Riecher und was bedeutet diese Divergenz für den weiteren Kursverlauf?
Das „Big Money“ wittert Chancen
Die Signale der Wall Street sind eindeutig: Das intelligente Geld positioniert sich für Wachstum. Jüngste Finanzdaten offenbaren, dass SG Americas Securities eine neue Position eröffnet hat, während Schwergewichte wie Fiera Capital und große Pensionsfonds ihre Bestände im letzten Quartal weiter ausbauten.
Diese massiven Zukäufe sind kein Zufall. Institutionelle Anleger und Hedgefonds kontrollieren mittlerweile rund 76 Prozent der ausstehenden Aktien. Ein solch hohes Engagement deutet darauf hin, dass die Profis fest an das Potenzial der Pipeline glauben und auf den nächsten großen Kurssprung wetten.
Manager ziehen die Reißleine
Doch das bullische Bild bekommt Risse, wenn man auf die Transaktionen derer blickt, die es am besten wissen müssten. In den letzten 90 Tagen agierten Unternehmensinsider fast ausschließlich als Verkäufer und spülten Aktien im Wert von knapp 4 Millionen Dollar in den Markt.
Zu den Verkäufern gehören prominente Namen:
* Director Charles A. Rowland, Jr. stieß 60.000 Papiere ab und erlöste damit über 2 Millionen Dollar.
* COO Marianna Mancini verkaufte ebenfalls Anteile im sechsstelligen Wertbereich.
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Sind dies bloße Gewinnmitnahmen oder fehlt das Vertrauen in die kurzfristige Performance? Der Insider-Anteil ist auf schmale 4,10 Prozent geschrumpft. Anleger müssen sich fragen: Warum kaufen die Fonds, während die Chefs verkaufen?
Analysten sehen Verdopplungspotenzial
Trotz der Insider-Verkäufe gibt die Charttechnik aktuell Entwarnung. Die Aktie notiert über den psychologisch und technisch wichtigen 50- und 200-Tage-Linien, was einen stabilen mittelfristigen Aufwärtstrend untermauert.
Die Expertengemeinde bleibt extrem optimistisch. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei über 87 Dollar – ein massives Aufwärtspotenzial vom aktuellen Niveau. Besonders H.C. Wainwright sticht hervor und bekräftigte kürzlich ein Kursziel von 102 Dollar. Der Grund für den Optimismus: Der erfolgreiche Abschluss der Rekrutierung für die wichtige Phase-3-Studie „VANQUISH-1“ im Adipositas-Bereich. Angesichts der breiten Handelsspanne der letzten 52 Wochen müssen sich Investoren hier jedoch auf weiter stürmische Gewässer einstellen.
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