Viking Therapeutics steht heute auf der J.P. Morgan Healthcare Conference im Rampenlicht. Trotz schwächelndem Aktienkurs treibt das Biotech-Unternehmen seine Pipeline für Adipositas-Medikamente aggressiv voran. Können die jüngsten klinischen Meilensteine und eine strategische Personalentscheidung das Vertrauen der Anleger zurückgewinnen?
Die Präsentation von CEO Brian Lian in San Francisco erfolgt vor dem Hintergrund wichtiger operativer Fortschritte. Erst am vergangenen Donnerstag schloss das Unternehmen die Patientenrekrutierung für eine Studie zur Erhaltungsdosierung seines Hauptkandidaten VK2735 ab. Getestet werden hierbei monatliche Injektionen sowie Tabletten zur täglichen oder wöchentlichen Einnahme, um den Gewichtsverlust langfristig zu sichern.
Ein strategischer Vorteil könnte dabei entscheidend sein: Viking verwendet denselben Wirkstoff (einen dualen GLP-1/GIP-Agonisten) sowohl für die Spritze als auch für die Tablette. Dies könnte Patienten künftig ermöglichen, flexibel zwischen den Darreichungsformen zu wechseln, ohne das Medikament ändern zu müssen – ein Differenzierungsmerkmal gegenüber der Konkurrenz.
Vorbereitung auf den Markteintritt
Dass Viking den Übergang vom reinen Forschungslabor zum kommerziellen Anbieter plant, unterstreicht eine wichtige Personalie. Neil Aubuchon wurde kürzlich zum Chief Commercial Officer ernannt. Mit über zwei Jahrzehnten Erfahrung im globalen Marketing soll er die potenzielle Markteinführung von VK2735 vorbereiten.
Parallel dazu laufen die entscheidenden Phase-3-Studien auf Hochtouren:
* VANQUISH-1: Die Studie mit rund 4.650 Teilnehmern ist seit November 2025 voll rekrutiert – früher als geplant.
* VANQUISH-2: Diese Studie für Typ-2-Diabetiker mit etwa 1.100 Patienten soll im laufenden ersten Quartal 2026 vollständig besetzt sein.
Beide Studien untersuchen die Wirksamkeit über einen Zeitraum von 78 Wochen.
Insider-Verkäufe und Bewertung
Für leichte Unruhe sorgte zuletzt CFO Greg Zante, der Aktien im Wert von rund 1,9 Millionen US-Dollar veräußerte. Ein Blick auf die Details zeigt jedoch, dass es sich hierbei um automatische Transaktionen zur Begleichung von Steuerverpflichtungen handelte, die an fällig werdende Aktienoptionen geknüpft waren. Es war kein diskretionärer Verkauf aus mangelndem Vertrauen.
Dennoch steht der Titel unter Druck. Während der S&P 500 im letzten Jahr um rund 18 Prozent zulegte, verlor die Viking-Aktie etwa 19 Prozent an Wert. Diese Diskrepanz zwischen klinischem Fortschritt und Kursentwicklung führt zu einer breiten Streuung bei den Analystenschätzungen, die aktuell zwischen 30 und 125 US-Dollar liegen.
Die heutige Präsentation um 14:15 Uhr Ortszeit bietet dem Management die Gelegenheit, seine Strategie gegen Pharma-Riesen wie Eli Lilly und Novo Nordisk zu schärfen. Im Fokus steht dabei, wie Viking seine duale Plattform aus Injektion und Tablette nutzen will, um sich in dem immer enger werdenden Markt dauerhaft zu etablieren.
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