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Symbolbild, KI-generiert

Viking Therapeutics Aktie: Durchbruch rückt näher

Das Biotech-Unternehmen bereitet mit FDA-Freigabe für die Tablettenform seines Abnehmwirkstoffs und einem Großauftrag zur Fertigung den Markteintritt vor. Die Finanzierung ist gesichert.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • FDA-Genehmigung für orale Variante des Wirkstoffs VK2735
  • Produktionsvertrag für Milliarden Tabletten und Millionen Injektoren
  • Finanzpolster von über 700 Millionen US-Dollar vorhanden
  • Start der entscheidenden Phase-3-Studie für 2026 geplant

Der Markt für Abnehmpräparate wird derzeit von wenigen Großkonzernen dominiert. Viking Therapeutics bringt sich nun als ernsthafter Herausforderer in Stellung. Mit grünem Licht der US-Gesundheitsbehörde FDA für die orale Variante seines Hoffnungsträgers und einem massiven Produktionsabkommen im Rücken bereitet das Biotech-Unternehmen den nächsten großen Schritt vor.

Fortschritte in der klinischen Entwicklung

Die klinische Entwicklung des GLP-1/GIP-Wirkstoffs VK2735 schreitet zügig voran. Für die subkutane Variante im Phase-3-Programm VANQUISH-1 ist die Rekrutierung der rund 4.650 Teilnehmer bereits abgeschlossen. Besonders im Fokus steht jedoch die Tablettenform des Medikaments. Nach positiven Gesprächen mit der FDA plant das Management, im dritten Quartal 2026 in die Phase 3 zu starten.

Dieser Schritt ist strategisch wichtig: Das orale Programm erfordert 75 Prozent weniger Patienten als die Spritzen-Studien und ist damit deutlich kosteneffizienter. Die Basis dafür lieferten überzeugende Phase-2-Daten, die eine Gewichtsreduktion von bis zu 14,7 Prozent belegten.

Produktionskapazitäten für den Marktstart

Um für eine mögliche Marktzulassung gerüstet zu sein, sichert sich das Unternehmen bereits jetzt umfassende Produktionskapazitäten. Ein mehrjähriger Vertrag mit dem Auftragsfertiger CordenPharma regelt die Herstellung im großen Stil. Geplant sind jährlich 100 Millionen Autoinjektoren sowie eine Milliarde Tabletten der oralen Variante. Für diese exklusiven Kapazitäten nimmt Viking viel Geld in die Hand und leistet bis 2028 Vorauszahlungen in Höhe von 150 Millionen US-Dollar.

Auf einer Investorenkonferenz in dieser Woche betonte das Management das Ziel, sich langfristig einen Marktanteil von fünf bis zehn Prozent zu sichern. Dabei liegt der strategische Fokus vor allem auf Märkten außerhalb der USA.

Solides Fundament und Insider-Käufe

Die Börse honoriert diese operative Dynamik. Seit der Vorlage der Jahreszahlen legte der Aktienkurs um über 16 Prozent zu, obwohl der Verlust im vierten Quartal mit 1,38 US-Dollar je Aktie höher ausfiel als erwartet. Ein komfortables Finanzpolster von 706 Millionen US-Dollar gibt dem Unternehmen den nötigen Spielraum für die teuren Zulassungsstudien.

Ein Signal der Zuversicht kommt zudem aus dem Management: Am Dienstag erwarb Vertriebschef Neil Aubuchon ein Aktienpaket von 4.475 Stück. Neben dem Hauptprodukt VK2735 treibt Viking parallel ein weiteres Programm zur Behandlung von Fettleibigkeit auf Basis von Amylin voran, für das demnächst der Zulassungsantrag für klinische Studien eingereicht werden soll.

Der Zeitplan für die kommenden Monate ist eng getaktet. Im weiteren Verlauf des Jahres 2026 stehen der Start der oralen Phase-3-Studie sowie Ergebnisse aus laufenden Erhaltungsstudien an. Die entscheidenden zulassungsrelevanten Daten für das gesamte VK2735-Programm erwartet das Unternehmen im Jahr 2027.

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