Viking Therapeutics steht vor entscheidenden Monaten im Kampf um den Milliardenmarkt für Abnehmpräparate. Während das Biotech-Unternehmen seine klinischen Studien für das Medikament VK2735 massiv ausweitet, wächst an der Seitenlinie die Vorsicht. Ein aktueller Analystenkommentar dämpft nun die Erwartungen und verweist auf zunehmende Risiken in der finalen Studienphase.
Herabstufung stoppt Erholung
Am 19. März 2026 stufte ein Analyst von Seeking Alpha die Papiere von „Buy“ auf „Hold“ ab. Als Hauptgründe nannte er den schärfer werdenden Wettbewerb im GLP-1-Sektor sowie die hohen binären Risiken der bevorstehenden Phase-3-Studien. Dieser Schritt bremst die jüngste Erholungsrallye. Noch im Februar hatte der Wert nach der Vorlage der Quartalszahlen um gut 16,5 Prozent zugelegt. Anlegern wird nun geraten, vor neuen Investments die Daten zur Erhaltungsdosis im dritten Quartal abzuwarten.
Voller Studienkalender und Verträglichkeitsprobleme
Bis Ende des Jahres könnte Viking zeitgleich vier Phase-3-Studien durchführen. Neben den laufenden VANQUISH-Studien zur subkutanen Verabreichung von VK2735 soll im dritten Quartal 2026 auch die orale Variante in die entscheidende Testphase starten. Letztere steht unter besonderer Beobachtung.
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Im August 2025 zeigten Phase-2-Daten zwar einen beeindruckenden Gewichtsverlust von durchschnittlich 12,2 Prozent nach 13 Wochen. Allerdings brachen 20 Prozent der Probanden die Behandlung wegen Magen-Darm-Beschwerden ab. Um diese Verträglichkeitsprobleme zu lösen, läuft derzeit eine Übergangsstudie. Die Teilnehmer erhalten das Medikament zunächst per Spritze und wechseln dann auf eine orale Erhaltungsdosis. Die Ergebnisse dieser vollständig rekrutierten Studie werden ebenfalls für das dritte Quartal erwartet.
Kommerzielle Infrastruktur steht
Ungeachtet der klinischen Hürden baut das Management bereits die Produktionskapazitäten auf. Ein weitreichender Vertrag mit dem Auftragsfertiger CordenPharma sichert die Herstellung von jährlich 100 Millionen Autoinjektoren sowie einer Milliarde Tabletten. Für diese Kapazitäten leistet Viking bis 2028 Vorauszahlungen in Höhe von 150 Millionen US-Dollar. Das Ziel ist ein globaler Marktanteil von fünf bis zehn Prozent. Die Konkurrenz schläft derweil nicht, denn Branchenprimus Eli Lilly konnte seinen Vorsprung im Adipositas-Markt zuletzt weiter ausbauen.
Der nächste konkrete Termin für Investoren ist der 21. April 2026. An diesem Tag wird Viking Therapeutics die Ergebnisse für das abgelaufene Quartal präsentieren und ein detailliertes Update zum aktuellen Barmittelverbrauch sowie dem Fortschritt der Pipeline geben.
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