Viking Therapeutics will sein orales Adipositas-Medikament VK2735 noch in diesem Jahr in die Phase 3 bringen. Der Schritt folgt auf Rückmeldungen aus einem End-of-Phase-2-Treffen mit der US-Arzneimittelbehörde FDA im Dezember. Nach der Ankündigung zog die Aktie im nachbörslichen Handel deutlich an.
Wichtige Punkte im Überblick:
– Phase-3-Start für die orale VK2735-Tablette ist für Q3 2026 geplant
– Die Phase-3-Studien zur subkutanen VK2735-Variante (VANQUISH) sind bei der Rekrutierung weit
– Phase-1-Erhaltungsdosis-Studie ist voll rekrutiert, Daten in Q3 2026 erwartet
– Kasse zum Jahresende 2025: 706 Mio. US-Dollar
Orale Tablette soll in Phase 3
Laut Unternehmensmitteilung will Viking die Phase-3-Studien für die Tablettenform von VK2735 im dritten Quartal starten. Grundlage dafür war das Feedback der FDA aus dem Meeting nach Abschluss von Phase 2.
Viking betont dabei den Ansatz, eine orale und eine injizierbare Formulierung mit dem gleichen Wirkstoff zu entwickeln. Das solle das Risiko unerwarteter Nebenwirkungen senken, verglichen mit einem Wechsel zwischen Therapien, die nicht auf derselben aktiven Substanz basieren.
VANQUISH-Programm: Rekrutierung weit fortgeschritten
Parallel läuft das Phase-3-Programm VANQUISH für die subkutane Formulierung von VK2735 weiter:
– VANQUISH-1 (Erwachsene mit Adipositas): Rekrutierung abgeschlossen
– VANQUISH-2 (Adipositas und Typ-2-Diabetes): nahezu voll rekrutiert, Abschluss der Rekrutierung in Q1 2026 erwartet
Das Unternehmen führt das schnelle Tempo bei der Rekrutierung auf hohes Interesse von Studienzentren, Behandlern und Patienten zurück.
Studie zur Erhaltungsdosis und Zahlen zum Geschäftsjahr
Viking meldete zudem, dass die Phase-1-Studie zur Erhaltungsdosierung mit rund 180 Erwachsenen mit Adipositas vollständig rekrutiert ist. Untersucht werden verschiedene Schemata, darunter monatliche subkutane Gaben sowie tägliche und wöchentliche orale Dosierungen. Ergebnisse sollen im dritten Quartal 2026 kommen.
Finanziell spiegeln die Zahlen vor allem höhere Entwicklungsaufwendungen wider: Der Nettoverlust stieg im vierten Quartal 2025 auf 157,7 Mio. US-Dollar (Vorjahr: 35,4 Mio.), der Verlust je Aktie auf 1,38 US-Dollar (Vorjahr: 0,32). Im Gesamtjahr 2025 lag der Nettoverlust bei 358,5 Mio. US-Dollar (2024: 110,0 Mio.). Die F&E-Ausgaben erhöhten sich auf 345,0 Mio. US-Dollar (2024: 101,6 Mio.).
Zum Jahresende 2025 verfügte Viking über 706 Mio. US-Dollar an Barmitteln, Zahlungsmitteläquivalenten und kurzfristigen Anlagen (Ende 2024: 903 Mio.). Zusätzlich kündigte das Unternehmen an, noch in diesem Quartal einen IND-Antrag für einen neuartigen Amylin-Agonisten einreichen zu wollen.
Im Markt kam die Update-Serie zunächst gut an: Nach Reuters legte die Aktie nachbörslich um rund 8,9% auf 31,10 US-Dollar zu; im vorbörslichen Handel heute wurden laut RTTNews mehr als 10% Plus gemeldet. Als nächste konkrete Meilensteine sind der geplante Phase-3-Start der oralen Tablette in Q3 2026 sowie die Daten aus der Erhaltungsdosis-Studie ebenfalls in Q3 2026 gesetzt.
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