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Symbolbild, KI-generiert

Vestas: Danske Bank erhöht Ziel auf 230 DKK

Vestas übertrifft Erwartungen mit starkem Service-Geschäft und kündigt Aktienrückkäufe an. Analysten reagieren mit Kurszielerhöhungen.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Operative Marge steigt auf 3,2 Prozent
  • Service-Segment mit 16,3 Prozent EBIT-Marge
  • Neues Aktienrückkaufprogramm über 100 Millionen Euro
  • Mehrere Banken heben Kursziele an

Vestas Wind Systems lässt die Schwächephase hinter sich. Die Dänen übertreffen im ersten Quartal 2026 die Markterwartungen deutlich. Vor allem das profitable Service-Geschäft sorgt für Rückenwind.

Die operative Marge der Gruppe kletterte auf 3,2 Prozent. Vor einem Jahr lag dieser Wert noch bei mageren 0,4 Prozent. Analysten rechneten im Vorfeld lediglich mit einem bereinigten Betriebsgewinn von rund 71 Millionen Euro.

Service-Sparte als Ertragsbringer

Der eigentliche Motor bleibt die Service-Sparte. Hier erzielte Vestas eine EBIT-Marge von 16,3 Prozent. Parallel dazu sank der Kostendruck in diesem Segment leicht.

Das Auftragspolster wächst stetig weiter. Die Service-Verträge summieren sich auf fast 40 Milliarden Euro. Zusammen mit den Turbinen-Bestellungen erreicht der Bestand einen Wert von 76,1 Milliarden Euro.

Das Management nutzt die finanzielle Stabilität für Aktienrückkäufe. Ein neues Programm über 100 Millionen Euro startet umgehend. Es ist das dritte Quartal in Folge, in dem Vestas Kapital an die Eigner zurückgibt.

Analysten heben Kursziele an

Banken reagieren prompt auf die Zahlen. Die Revisionen spiegeln das Vertrauen in die Erholung der Margen wider:

  • Danske Bank: Ziel 230 DKK (Einstufung: Buy)
  • JP Morgan: Ziel 216 DKK (Einstufung: Buy)
  • Handelsbanken: Ziel 195 DKK (Einstufung: Hold)
  • SB1 Markets: Ziel 180 DKK (Einstufung: Neutral)

Für das Gesamtjahr bleibt der Vorstand optimistisch. Der Umsatz soll zwischen 20 und 22 Milliarden Euro liegen. Bis zum Jahresende peilt Vestas eine operative Marge von bis zu acht Prozent an.

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