Verisk Analytics meldet heute eine wichtige Neubesetzung an der Spitze des Bereichs Claims Solutions. Während sich die US-Versicherungsbranche zuletzt von einer sehr profitablen Seite zeigte, fordern extreme Wetterereignisse wie der Wintersturm „Fern“ die Analysemodelle des Unternehmens heraus. Anleger blicken nun gespannt auf die in Kürze anstehenden Jahreszahlen, um die operative Dynamik des Dienstleisters zu bewerten.
- Steven Kauderer übernimmt heute die Leitung der Sparte Claims Solutions.
- US-Versicherer erzielen in den ersten neun Monaten 2025 einen versicherungstechnischen Gewinn von 35,3 Milliarden US-Dollar.
- Wintersturm „Fern“ könnte mit geschätzten 4 Milliarden US-Dollar versicherten Schäden in die Top 3 der historischen Winterereignisse aufrücken.
Profitabilität der Branche zieht an
Ein aktueller Branchenbericht von Verisk und der American Property Casualty Insurance Association (APCIA) belegt eine deutliche Erholung des US-Versicherungsmarktes. In den ersten neun Monaten des Jahres 2025 stieg der geschätzte versicherungstechnische Nettogewinn auf 35,3 Milliarden US-Dollar – ein massiver Sprung im Vergleich zu den 4 Milliarden US-Dollar im Vorjahreszeitraum.
Besonders aussagekräftig ist die Verbesserung der Schaden-Kosten-Quote (Combined Ratio), die auf 94 Prozent sank. Damit fiel dieser Wert zum ersten Mal seit zehn Jahren in einem Neunmonatszeitraum unter die kritische Marke von 95 Prozent. Diese positive Entwicklung resultiert primär aus gestiegenen Prämieneinnahmen und einer zeitweisen Entspannung bei extremen Wetterschäden. Die Nettoprämien wuchsen um 5,1 Prozent auf rund 740,7 Milliarden US-Dollar.
Wintersturm „Fern“ belastet Schadensbilanz
Trotz der grundsätzlich positiven Tendenz im Markt sorgen aktuelle Extremwetterereignisse für hohe Schadenssummen. Erste Schätzungen für den Wintersturm „Fern“ gehen von versicherten Schäden in Höhe von 4 Milliarden US-Dollar aus. Vor allem Frostschäden sowie Wind und Schnee in 14 US-Bundesstaaten von Texas bis Massachusetts belasten die Bilanz.
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Sollten sich diese Prognosen bestätigen, wäre „Fern“ der drittteuerste Wintersturm in der Geschichte der USA. Wie reagiert das Unternehmen auf solche zunehmend komplexen Wetterrisiken? Verisk nutzt für die Analyse bereits ein aktualisiertes Modell, das im Juni 2026 offiziell veröffentlicht werden soll. Dieses berücksichtigt verstärkt die Anfälligkeit der US-Stromnetze bei gefrierendem Regen und daraus resultierende Ausfälle.
Führungswechsel und Ausblick auf die Zahlen
Um die Effizienz im Schadensmanagement weiter zu steigern, hat Verisk heute Steven Kauderer zum Präsidenten des Geschäftsbereichs Claims Solutions ernannt. Kauderer soll den Fokus auf innovative Lösungen legen, die den Regulierungsprozess für Versicherer beschleunigen und präzisieren. CEO Lee Shavel verwies in diesem Zusammenhang auf Kauderers langjährige Erfahrung in der Beratung globaler Versicherungsunternehmen.
Die Marktteilnehmer richten ihre Aufmerksamkeit nun auf den 18. Februar. Dann wird Verisk Analytics die Ergebnisse für das vierte Quartal sowie das gesamte Geschäftsjahr 2025 präsentieren. Als Orientierung dienen die Zahlen des dritten Quartals, in dem das Unternehmen einen Umsatz von 768 Millionen US-Dollar und einen Nettogewinn von 226 Millionen US-Dollar erzielte. Die kommenden Daten werden zeigen, inwieweit das organische Wachstum durch Preisgestaltung und Neukundengewinnung im aktuellen Marktumfeld fortgesetzt werden konnte.
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