Veolia sichert sich ein strategisch wichtiges Mandat im Nahen Osten. Durch einen neuen Vierjahresvertrag mit der Wasserbehörde von Jordanien übernimmt der Konzern das Management der Wasser- und Abwasserdienste für rund drei Millionen Menschen im Norden des Landes. Kann dieser operative Erfolg das Momentum der Aktie kurz vor der Präsentation der Jahreszahlen weiter stützen?
Der Vertrag umfasst die Betriebsführung der Yarmouk Water Company in vier nördlichen Gouvernements, was einem Versorgungsgebiet von fast 30.000 Quadratkilometern entspricht. Veolia mobilisiert technische Experten, um die Effizienz der Wasserinfrastruktur in einer Region mit extremem Wasserstress zu steigern und die Einnahmenverwaltung des öffentlichen Versorgers zu optimieren.
Die Fakten im Überblick
- Vertragspartner: Wasserbehörde von Jordanien (WAJ).
- Laufzeit: 4 Jahre für das Management der Yarmouk Water Company.
- Reichweite: Versorgung von ca. 3 Millionen Einwohnern.
- Finanztermine: Bekanntgabe der Jahresergebnisse am 26. Februar 2026.
Neben dem Großauftrag in Jordanien baut der Konzern seine regionale Präsenz weiter aus. In Bahrain wurde kürzlich die „Terra Academia Bahrain“ initiiert – ein Kompetenzzentrum für ökologische Transformation und industrielle Innovation. Beide Schritte sind Teil des „GreenUp“-Strategieprogramms, mit dem sich Veolia als führender Akteur für Ressourcenmanagement positioniert.
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Kurs markiert neues Jahreshoch
An der Börse wird die konsequente Expansionsstrategie derzeit honoriert. Die Aktie markierte am Mittwoch mit 34,01 Euro ein neues 52-Wochen-Hoch. Damit hat sich der Titel deutlich von seinem 50-Tage-Durchschnitt bei 30,22 Euro nach oben abgesetzt. Trotz der starken Performance der letzten 30 Tage von über 15 % zeigt der Relative-Stärke-Index (RSI) mit einem Wert von 33,3 derzeit keine charttechnische Überhitzung an.
Die Marktteilnehmer richten ihre Aufmerksamkeit nun auf den 26. Februar 2026. An diesem Tag veröffentlicht Veolia die vollständigen Jahresergebnisse für 2025. Diese Zahlen werden Aufschluss darüber geben, ob die operative Marge mit der geografischen Expansion und dem Kursanstieg der letzten Monate Schritt halten kann.
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