Die Aktie des Meerestechnik-Herstellers VEEM erlebt einen massiven Ausverkauf. Schwache Jahreszahlen für das Geschäftsjahr 2025 und verschobene Verteidigungsaufträge ließen die Aktie abstürzen.
Düstere Bilanzzahlen schockieren
Die VEEM-Aktie brach nach der Veröffentlichung der jüngsten Finanzergebnisse um über 20 Prozent auf Levels um 0,90 AUD ein. Der Umsatz sank um 15 Prozent auf 68 Millionen AUD, während das EBITDA um satte 40 Prozent auf 9,2 Millionen AUD einbrach. Noch dramatischer fiel die Entwicklung bei der Liquidität aus: Der operative Cashflow halbierte sich im Jahresvergleich.
- Umsatzrückgang: 15% auf 68 Mio. AUD
- EBITDA-Einbruch: 40% auf 9,2 Mio. AUD
- Cashflow-Kollaps: -50% im Jahresvergleich
Wo liegen die operativen Schwachstellen?
Die Gründe für die schwache Performance sind klar identifizierbar. Zwei Hauptfaktoren belasten das Ergebnis:
- Verschobene Verteidigungsaufträge: Hochmarginige Orders aus dem Verteidigungssektor wurden auf spätere Perioden verschoben
- Schwache Gyrostabilizer-Verkäufe: Der Absatz der Schlüsselprodukte brach um 20 Prozent auf nur noch 13 Einheiten ein
Trotz der schwachen Jahreszahlen verzeichnete das Unternehmen in der zweiten Jahreshälfte eine Stabilisierung. In diesem Zeitraum erholte sich der Umsatz leicht um 4 Prozent, während das EBITDA im Vergleich zum schwachen ersten Halbjahr um 36 Prozent stieg.
Retten Großaufträge die Zukunft?
Während der aktuelle Kurs die enttäuschenden Vergangenheitszahlen reflektiert, verweist das Unternehmen auf einen gestärkten Auftragsbestand für die kommenden Jahre. Konkret hat VEEM einen Sechs-Jahres-Vertrag mit ASC gesichert, der in der zweiten Hälfte des Geschäftsjahres 2026 starten soll.
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Hinzu kommen ein Vertrag über 1,7 Millionen AUD für das BAE Hunter Class Frigate-Programm und eine Neun-Jahres-Lizenzvereinbarung mit Northrop Grumman mit einem potenziellen Gesamtvolumen von bis zu 33 Millionen AUD. Auf Produktseite hat der neue „Extreme VEEM“-Propeller, der Kraftstoffeinsparungen von 18 Prozent verspricht, seine erste Bestellung von Manly Fast Ferries erhalten.
Kann dieser Auftrags-Pipeline den Abwärtstrend stoppen? Die Märkte zeigen sich bisher skeptisch. Die Aktie hat innerhalb einer Woche etwa 25 bis 28 Prozent an Wert verloren und handelt deutlich unter dem Niveau vom Jahresanfang. Analysten von Euroz Hartleys bewerten das mittel- bis langfristige Ertragspotenzial zwar konstruktiv, doch die schwache Prognose für das erste Halbjahr 2026 belastet die Stimmung kurzfristig massiv.
Der Titel ist damit klar im Abwärtstrend, geprägt von der Diskrepanz zwischen bestätigten Zukunftaufträgen und der schwachen aktuellen Cashflow-Situation.
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