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VEEM Aktie: Totalabsturz!

Der Meerestechnik-Spezialist VEEM verzeichnet einen Umsatzrückgang von 15% und einen EBITDA-Einbruch von 40%. Verschobene Verteidigungsaufträge und schwache Gyrostabilizer-Verkäufe belasten das Geschäftsergebnis.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Umsatz sinkt auf 68 Millionen AUD
  • EBITDA bricht um 40 Prozent ein
  • Verteidigungsaufträge auf später verschoben
  • Gyrostabilizer-Absatz um 20% gefallen
  • Operativer Cashflow halbiert sich

Die Aktie des Meerestechnik-Herstellers VEEM erlebt einen massiven Ausverkauf. Schwache Jahreszahlen für das Geschäftsjahr 2025 und verschobene Verteidigungsaufträge ließen die Aktie abstürzen.

Düstere Bilanzzahlen schockieren

Die VEEM-Aktie brach nach der Veröffentlichung der jüngsten Finanzergebnisse um über 20 Prozent auf Levels um 0,90 AUD ein. Der Umsatz sank um 15 Prozent auf 68 Millionen AUD, während das EBITDA um satte 40 Prozent auf 9,2 Millionen AUD einbrach. Noch dramatischer fiel die Entwicklung bei der Liquidität aus: Der operative Cashflow halbierte sich im Jahresvergleich.

  • Umsatzrückgang: 15% auf 68 Mio. AUD
  • EBITDA-Einbruch: 40% auf 9,2 Mio. AUD
  • Cashflow-Kollaps: -50% im Jahresvergleich

Wo liegen die operativen Schwachstellen?

Die Gründe für die schwache Performance sind klar identifizierbar. Zwei Hauptfaktoren belasten das Ergebnis:

  • Verschobene Verteidigungsaufträge: Hochmarginige Orders aus dem Verteidigungssektor wurden auf spätere Perioden verschoben
  • Schwache Gyrostabilizer-Verkäufe: Der Absatz der Schlüsselprodukte brach um 20 Prozent auf nur noch 13 Einheiten ein

Trotz der schwachen Jahreszahlen verzeichnete das Unternehmen in der zweiten Jahreshälfte eine Stabilisierung. In diesem Zeitraum erholte sich der Umsatz leicht um 4 Prozent, während das EBITDA im Vergleich zum schwachen ersten Halbjahr um 36 Prozent stieg.

Retten Großaufträge die Zukunft?

Während der aktuelle Kurs die enttäuschenden Vergangenheitszahlen reflektiert, verweist das Unternehmen auf einen gestärkten Auftragsbestand für die kommenden Jahre. Konkret hat VEEM einen Sechs-Jahres-Vertrag mit ASC gesichert, der in der zweiten Hälfte des Geschäftsjahres 2026 starten soll.

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Hinzu kommen ein Vertrag über 1,7 Millionen AUD für das BAE Hunter Class Frigate-Programm und eine Neun-Jahres-Lizenzvereinbarung mit Northrop Grumman mit einem potenziellen Gesamtvolumen von bis zu 33 Millionen AUD. Auf Produktseite hat der neue „Extreme VEEM“-Propeller, der Kraftstoffeinsparungen von 18 Prozent verspricht, seine erste Bestellung von Manly Fast Ferries erhalten.

Kann dieser Auftrags-Pipeline den Abwärtstrend stoppen? Die Märkte zeigen sich bisher skeptisch. Die Aktie hat innerhalb einer Woche etwa 25 bis 28 Prozent an Wert verloren und handelt deutlich unter dem Niveau vom Jahresanfang. Analysten von Euroz Hartleys bewerten das mittel- bis langfristige Ertragspotenzial zwar konstruktiv, doch die schwache Prognose für das erste Halbjahr 2026 belastet die Stimmung kurzfristig massiv.

Der Titel ist damit klar im Abwärtstrend, geprägt von der Diskrepanz zwischen bestätigten Zukunftaufträgen und der schwachen aktuellen Cashflow-Situation.

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Andreas Sommer

Mit über 40 Jahren Erfahrung im Bankwesen und Börsenjournalismus gehöre ich zu den etablierten Analysten im deutschsprachigen Raum. Nach mehr als zehn Jahren als Wertpapierberater bei der Deutschen Bank spezialisierte ich mich seit dem Börsencrash 1987 auf technische Analyse und charttechnische Methoden.

Als ehemaliger Chefredakteur mehrerer Börsenpublikationen entwickelte ich den "Aktienführer Neuer Markt" mit und führe heute einen Börsendienst, der sich auf wachstumsstarke Unternehmen fokussiert. Mein wöchentliches Markt-Barometer analysiert systematisch DAX, Dow Jones, Ölpreis, Währungen und Marktstimmung, um präzise Orientierung zu bieten.

Die Ergebnisse sprechen für sich: Leser meines Börsendienstes erzielten über zwei Jahrzehnte einen durchschnittlichen Depotzuwachs von +576%. Meine rechtzeitigen Warnungen vor dem Crash 2008 halfen vielen Anlegern, Verluste zu minimieren.

Heute teile ich meine Expertise durch den Newsletter "Chartanalyse-Trends", den Börsendienst "Momentum Trader", Vorträge auf Messen wie der Invest Stuttgart sowie YouTube-Videos. Mein "Timing is Money"-Ansatz identifiziert optimale Ein- und Ausstiegszeitpunkte für Aktien, Gold, Kryptowährungen und weitere Anlageklassen.