Vault Minerals verzeichnet nach Vorlage der Produktionszahlen für das Dezemberquartal 2025 höhere Kursschwankungen. Das Unternehmen meldete 76 520 Unzen Gold und A$12 Mio. Free Cashflow im Quartal und bestätigte die Produktionsprognose für 2026. Kann die Aktie damit stärker vom Goldpreis profitieren?
Wesentliche Fakten auf einen Blick:
– Quartalsproduktion: 76 520 Unzen Gold
– Free Cashflow (Q4 2025): A$12 Mio.
– FY26 Zielproduktion: 332 000–360 000 Unzen
– Rückkaufvolumen: 1,02 Mio. Aktien (Programm bis zu 10% der Stammaktien)
– Kassenbestand vor Hedge-Abwicklungen: rund A$703 Mio.
– Hedge-Abwicklungskosten für H2 FY26: A$172,7 Mio. (voll aus vorhandenen Barmitteln finanziert)
Produktion und Bewertung
Die vorgelegten Produktions- und Cashflow-Zahlen untermauern die bestätigte Jahresprognose von 332 000 bis 360 000 Unzen für 2026. Die Stage‑1‑Erweiterung der King‑of‑the‑Hills‑Aufbereitungsanlage soll bis Ende März 2026 integriert werden und die Durchsatzkapazität voraussichtlich im letzten Quartal des Geschäftsjahres erhöhen.
Nach der Erstmeldung hatte die Aktie kurz A$6,06 erreicht und korrigierte anschließend auf A$5,85 (rund −3,5 % vom Spitzenkurs). Das Kurs-Gewinn-Verhältnis liegt bei etwa 25,8; das entspricht in etwa dem Branchendurchschnitt und liegt leicht über einem von einigen DCF-Modellen vorgeschlagenen fairen KGV von 24,7.
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Kapitalmanagement und Ausblick
Vault Minerals hat seine Absicherungspolitik deutlich geändert: Das Unternehmen schloss Gold-Forward-Verträge für die zweite Jahreshälfte 2026 ab und zahlte dafür A$172,7 Mio., finanziert aus den vorhandenen Barmitteln, ohne Verwässerung. Damit ist die Gesellschaft derzeit materiell ungehedget und bietet direkte Hebelwirkung auf eine Goldpreissteigerung.
Parallel läuft ein Aktienrückkaufprogramm (bisher 1,02 Mio. Aktien), das Rückkäufe bis zu 10 % der Stammaktien vorsieht. Zudem schreitet die Umstellung auf Owner‑Operator‑Betrieb am Deflector‑Standort voran; die Flottenaufstockung soll bis zum vierten Quartal 2026 die stabile Förderleistung erreichen. Diese operativen Schritte zielen darauf ab, Mahlgrad und Lebensdauer wichtiger Lagerstätten in Leonora und Mount Monger zu verbessern.
Konkreter Ausblick: Die Integration von Stage 1 bis Ende März 2026 sowie die erwartete Kapazitätssteigerung im letzten Fiskalquartal sind die unmittelbar nächsten Trigger. Kurzfristig erhöht die Ungehedget‑Position die Sensitivität gegenüber dem Goldpreis; gleichzeitig dürfte die Bewertung nahe Branchenmaßstab bleiben, bis die operativen Verbesserungen sichtbar in Produktion und Cashflow durchschlagen.
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