Der zweiwöchige Waffenstillstand zwischen den USA und dem Iran hat an den globalen Finanzmärkten ein massives Aufatmen ausgelöst. Während die Ölpreise nachgeben, verzeichnen Aktien weltweit kräftige Kursgewinne. Für breit aufgestellte Portfolios wie den Vanguard FTSE All-World ETF erweist sich diese synchrone Erholung über alle Kontinente hinweg als starker Renditetreiber.
Aufatmen an den Börsen
Die Aussicht auf eine baldige Wiedereröffnung der Straße von Hormuz für Öltanker wirkte wie ein Katalysator für Risikoassets. Nach wochenlanger Anspannung reagierten die internationalen Leitindizes mit signifikanten Kurssprüngen:
- Kospi (Südkorea): +7,0 %
- DAX (Deutschland): > +5,0 %
- Nikkei 225 (Japan): > +5,0 %
- Stoxx 600 (Europa): +3,8 %
- Dow Jones (USA): +2,85 %
Ursächlich für den vorherigen Druck auf die Märkte war der Ende Februar ausgebrochene Konflikt, der insbesondere die Energiemärkte stark belastete. Rohöl-Futures waren zeitweise um fast 70 Prozent in die Höhe geschossen. Obwohl die aktuelle Feuerpause eine spürbare Erleichterung bringt, bleibt die operative Lage komplex. Selbst bei einer zügigen Öffnung der Seewege wird der Abbau des Schiffsrückstaus Wochen in Anspruch nehmen. Die Ölpreise dürften daher kurzfristig kaum auf ihr Vorkriegsniveau zurückkehren.
Stärke durch regionale Verschiebung
In derart volatilen Marktphasen spielt der Vanguard FTSE All-World ETF seine strukturelle Diversifikation aus. Interessant ist dabei eine anhaltende Verschiebung der Marktführerschaft zugunsten von Nicht-US-Märkten. Bereits im vergangenen Jahr übertrafen internationale und Schwellenländer-Indizes die amerikanische Börse deutlich. Während die US-Renditen stark von wenigen Technologietiteln abhingen, trieben im Ausland vor allem Substanzwerte wie Finanztitel die Kurse an.
Der aktuelle, synchrone Kurssprung in Asien und Europa untermauert diesen Trend einer breiteren Marktbasis. Der renommierte Analyst Ed Yardeni sieht in der jüngsten Entwicklung sogar eine Bestätigung, dass der Tiefpunkt für Aktien durchschritten ist. Entsprechend senkte er die Wahrscheinlichkeit einer US-Rezession von 35 auf 20 Prozent.
Mit einer annualisierten Einjahresrendite von 24,62 Prozent per Ende Februar hat der thesaurierende Vanguard-Fonds seine Widerstandsfähigkeit im Vorfeld der Krise bereits bewiesen. Die Marktentwicklung der kommenden Wochen hängt nun direkt von den diplomatischen Fortschritten im Nahen Osten ab. Solange der Waffenstillstand hält und sich die globalen Lieferketten schrittweise normalisieren, bleibt das fundamentale Umfeld für weltweit gestreute Aktieninvestments konstruktiv.
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