Der Waffenstillstand vom 7. April hat die schlimmsten Szenarien vorerst verhindert. Trotzdem hinterlässt der Nahost-Krieg tiefe Spuren im globalen Aktienmarkt — und der Vanguard FTSE All-World UCITS ETF spürt das an mehreren Fronten gleichzeitig.
Internationale Märkte unter Druck
März 2026 war einer der volatilsten Monate für globale Aktien seit Jahren. Nicht-US-Märkte verloren gegenüber Wall Street rund elf Prozent an relativem Boden. Steigende Energiepreise, ein erstarkender Dollar und der Ausbruch des Konflikts im Nahen Osten trieben diese Lücke auf.
Besonders hart traf es Schwellenländer. Rohstoffimportierende Volkswirtschaften mit bestehenden Schwachstellen gerieten unter doppelten Druck: höhere Energiekosten und Währungsabwertungen. Der FTSE All-World Index umfasst rund 4.200 Aktien aus mehr als 45 Ländern — Schwellenländer inklusive. Das macht ihn breit, aber auch anfällig für genau diese Schocks.
IWF senkt Wachstumsprognose
Der Internationale Währungsfonds hat seine Prognose für das globale Wachstum auf 3,1 Prozent für 2026 gesenkt. Ohne den Krieg hätte die Schätzung bei 3,4 Prozent gelegen. Für Schwellenländer rechnet der IWF nun mit 3,9 Prozent Wachstum — nach zuvor 4,2 Prozent.
Die Abwärtsrisiken überwiegen. Ein längerer Konflikt, neue Handelsspannungen oder eine Neubewertung der KI-getriebenen Produktivitätserwartungen könnten das Wachstum weiter bremsen.
Technologiekonzentration als Zusatzrisiko
Der ETF trägt noch ein weiteres strukturelles Risiko: Der US-Anteil macht rund zwei Drittel des Indexwerts aus. Informationstechnologie ist mit etwa 25 Prozent das größte Segment. Apple, Microsoft und Nvidia dominieren die Top-Positionen. Die zehn größten Positionen machen zusammen rund 20 Prozent des Gesamtindex aus.
Der IWF warnt ausdrücklich vor überzogenen Bewertungen im KI-Bereich. Korrigiert dieser Sektor, trifft es den FTSE All-World überproportional.
Kurs auf Jahreshoch — trotz allem
Das Kursgeschehen erzählt eine andere Geschichte. Der ETF schloss zuletzt bei 154,04 Euro — exakt auf dem 52-Wochen-Hoch. Seit Jahresbeginn liegt er rund 5,5 Prozent im Plus. Der Waffenstillstand hat eine Erholungsrally ausgelöst, die die Kriegsverluste weitgehend aufgeholt hat.
Kein Wunder, dass Marktbeobachter auf die langfristige Stärke breiter Diversifikation verweisen. Nicht-US-Märkte und Schwellenländer hatten 2025 die globale Aktienperformance angeführt — getrieben von Dollarschwäche und Bewertungsaufholbedarf. Ob diese Dynamik zurückkommt, hängt vom weiteren Verlauf im Nahen Osten ab. Eine Wiedereskalation bleibt ein reales Szenario, der Konflikt befindet sich erst in seiner siebten Woche.
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