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Vanguard FTSE All-World: 158,14 Euro nahe Jahreshoch

Der Vanguard All-World ETF notiert knapp unter seinem Allzeithoch, getrieben von starken Tech-Werten. Geopolitische Risiken trüben die Stimmung jedoch leicht.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • ETF-Kurs nur knapp unter Allzeithoch
  • Technologiesektor als wichtigster Treiber
  • Gesundheitsbranche bleibt zurück
  • Breite Streuung mit 3.745 Positionen

Knapp unter dem Allzeithoch, aber klar im Aufwärtstrend: Der Vanguard FTSE All-World UCITS ETF schloss gestern bei 158,14 Euro. Das 52-Wochen-Hoch von 158,54 Euro liegt nur einen Wimpernschlag entfernt.

Technologie zieht, Gesundheit hinkt

Der zugrunde liegende FTSE All-World Index hat 2026 bislang rund sieben Prozent zugelegt. Der ETF selbst kommt auf Jahresbasis sogar auf 8,33 Prozent. Treiber ist vor allem der Technologiesektor. Starke Quartalsergebnisse großer Tech-Konzerne in den USA und im asiatisch-pazifischen Raum haben den Index gestützt. Der Gesundheitssektor blieb dagegen deutlich zurück.

In der zweiten Maiwoche drehte die Stimmung leicht ins Vorsichtige. Geopolitische Risiken im Nahen Osten und anhaltende Makrounsicherheiten bremsten den Schwung. Der Sieben-Tage-Verlust liegt bei gerade einmal 0,24 Prozent. Kein Wunder, dass der RSI mit knapp 67 bereits in die Nähe überkaufter Niveaus rückt.

Breite Streuung, niedrige Kosten

Der ETF hält rund 3.745 Positionen aus Industrie- und Schwellenländern. Diese Breite dämpft Einzelrisiken erheblich. Das zeigt sich auch in der Tracking-Qualität: Der einjährige Tracking Error lag zuletzt bei 0,03 Prozent. Die Gesamtkostenquote beträgt 0,19 Prozent pro Jahr.

Das verwaltete Vermögen der Anteilsklasse liegt bei rund 41,8 Milliarden US-Dollar. Über alle Anteilsklassen des Fonds summiert sich das Volumen auf knapp 66 Milliarden US-Dollar. Das macht den Fonds zu einem der größten seiner Art in Europa.

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Dollar und Faktoren im Blick

Ein weiterer Faktor: der US-Dollar. Nach Verlusten im April hat die Währung im Mai stabilisiert. Das beeinflusst die Rendite des in Dollar notierten Index für Euro-Anleger. Wer den ETF in Euro hält, profitiert derzeit von einem günstigen Wechselkursniveau.

Faktorstrategien wie Value und Momentum haben im Mai eine Kehrtwende vollzogen. Für einen breit gestreuten Indexfonds ist das weniger relevant. Der ETF bildet den Markt ab— er wettet nicht auf einzelne Faktoren.

Der 30-Tage-Gewinn von 5,81 Prozent zeigt, wie stark die Erholung seit dem April-Tief war. Der Abstand zum 200-Tage-Durchschnitt beträgt inzwischen über neun Prozent. Hält die Dynamik an, rückt ein Ausbruch über das bisherige 52-Wochen-Hoch bei 158,54 Euro in greifbare Nähe.

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Andreas Sommer

Mit über 40 Jahren Erfahrung im Bankwesen und Börsenjournalismus gehöre ich zu den etablierten Analysten im deutschsprachigen Raum. Nach mehr als zehn Jahren als Wertpapierberater bei der Deutschen Bank spezialisierte ich mich seit dem Börsencrash 1987 auf technische Analyse und charttechnische Methoden.

Als ehemaliger Chefredakteur mehrerer Börsenpublikationen entwickelte ich den "Aktienführer Neuer Markt" mit und führe heute einen Börsendienst, der sich auf wachstumsstarke Unternehmen fokussiert. Mein wöchentliches Markt-Barometer analysiert systematisch DAX, Dow Jones, Ölpreis, Währungen und Marktstimmung, um präzise Orientierung zu bieten.

Die Ergebnisse sprechen für sich: Leser meines Börsendienstes erzielten über zwei Jahrzehnte einen durchschnittlichen Depotzuwachs von +576%. Meine rechtzeitigen Warnungen vor dem Crash 2008 halfen vielen Anlegern, Verluste zu minimieren.

Heute teile ich meine Expertise durch den Newsletter "Chartanalyse-Trends", den Börsendienst "Momentum Trader", Vorträge auf Messen wie der Invest Stuttgart sowie YouTube-Videos. Mein "Timing is Money"-Ansatz identifiziert optimale Ein- und Ausstiegszeitpunkte für Aktien, Gold, Kryptowährungen und weitere Anlageklassen.