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Symbolbild, KI-generiert

VanEck Semiconductor ETF: Musk nennt Speicherchips als KI-Engpass

Musk sieht Speicherchips als KI-Engpass, was Halbleiteraktien antreibt. TSMC erhöht Investitionen, der VanEck Semiconductor ETF stabilisiert sich.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Musk: Speicherchips limitieren KI-Wachstum
  • SK Hynix und Samsung legen deutlich zu
  • TSMC erhöht Investitionen auf 64 Mrd. Dollar
  • ASML schüttet erhöhte Zwischendividende aus

Elon Musk hat den neuen Flaschenhals der Künstlichen Intelligenz ausgemacht. Laut dem SpaceX-Chef limitiert derzeit vor allem die Verfügbarkeit von Speicherchips das weitere Wachstum. Diese Diagnose sorgt am Mittwoch für frischen Schwung im Halbleitersektor.

Musks Aussagen lösten sofort Reaktionen an den asiatischen Börsen aus. Die Kurse von Schwergewichten wie SK Hynix und Samsung Electronics stiegen zeitweise um fast sechs Prozent. Diese Unternehmen liefern die notwendige Infrastruktur für High-Bandwidth Memory (HBM). Davon hängen auch US-Größen wie Nvidia und AMD ab.

Die Nachricht stabilisiert das Marktumfeld für den VanEck Semiconductor ETF. Zuvor belastete ein herber Kurssturz bei AMD die Stimmung. Die Aktie verlor nach der Zahlenvorlage rund 8,8 Prozent an Wert. Marktbeobachter werten die Musk-Kommentare daher als wichtiges Gegengewicht zum jüngsten Abverkauf.

Parallel dazu wächst das Interesse an taktischen Instrumenten für den Sektor. Seit Dienstag sind neue dreifach gehebelte Produkte am Markt, die direkt an den Halbleiter-ETF gekoppelt sind. Der Fonds verwaltet inzwischen ein Vermögen von rund 67,7 Milliarden US-Dollar. Die Einführung der gehebelten Zertifikate unterstreicht die Rolle des ETF als globaler Branchen-Benchmark.

TSMC plant Milliardeninvestitionen

Die fundamentalen Daten der Schwergewichte im Fonds bleiben derweil robust. TSMC hat seine Investitionspläne für das laufende Jahr massiv nach oben korrigiert. Der Konzern plant nun Ausgaben von bis zu 64 Milliarden US-Dollar. Ziel ist der schnelle Ausbau der 2-Nanometer-Produktion für Kunden wie Apple.

Dazu schüttet der niederländische Konzern ASML am heutigen Mittwoch eine erhöhte Zwischendividende aus. Aktionäre erhalten 1,88 Euro je Anteilsschein. Das Unternehmen treibt ferner sein milliardenschweres Aktienrückkaufprogramm voran. Allein im zweiten Quartal kaufte der Lithografie-Spezialist Papiere für 1,1 Milliarden Euro zurück.

Technische Erholung deutet sich an

Nach den signifikanten Verlusten im Juli deutet die technische Analyse auf eine Entspannung hin. Der Relative Strength Index (RSI) hat sich zuletzt verbessert. Das signalisiert ein Ende des überverkauften Zustands. Zwar notiert der ETF noch immer rund 20 Prozent unter seinem Rekordhoch.

Die Kombination aus hohen Investitionen der Cloud-Anbieter und der Nachfrage im Speichersegment bildet jedoch eine neue Basis. Bis Ende 2026 will TSMC die monatliche Produktion im 2-Nanometer-Bereich auf 100.000 Einheiten steigern. Damit bleibt der Fokus der Branche klar auf den Ausbau der Kapazitäten gerichtet.

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