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VanEck Seltene Erden ETF: NdPr fällt 21 Prozent im April

Der VanEck Seltene Erden ETF erreicht ein neues 52-Wochen-Hoch, während NdPr-Preise korrigieren. Germanium und strukturelle Knappheit stützen die positive Marktstimmung.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • ETF markiert neues 52-Wochen-Hoch
  • NdPr-Preise korrigieren um 21 Prozent
  • Germaniumpreise steigen durch Exportbeschränkungen
  • Anleger setzen auf langfristige Knappheit

Starke Nachfrage trifft auf sinkende Rohstoffpreise—beim VanEck Seltene Erden ETF klaffen Realität und Marktstimmung auseinander. Während die Preise für Neodym-Praseodym deutlich korrigieren, markiert der Fonds neue Bestmarken. Anleger blicken über die kurzfristige Volatilität hinweg auf die strukturelle Knappheit des Sektors.

NdPr-Preise korrigieren nach Rally

Der Preis für NdPr-Oxid sank im April um 21 Prozent auf 99,61 US-Dollar pro Kilogramm. Das ist der stärkste Rückgang seit Beginn der massiven Jahresanfangsrally. Trotzdem notiert der Rohstoff im Vergleich zum Januar noch immer rund 88 Prozent im Plus. Die Korrektur wirkt gesund.

Marktbeobachter werten die Bewegung als Konsolidierung nach einer Verdopplung der Preise. Im zweiten Quartal dürfte sich der Wert zwischen 95 und 115 US-Dollar stabilisieren. Als wichtiger Impuls gilt die Mitte des Jahres erwartete Ankündigung der chinesischen Bergbauquoten. Sie liefert Signale für die Angebotsentwicklung im zweiten Halbjahr.

Germanium als Stabilitätsfaktor

Parallel dazu stützt Germanium das Portfolio. Das Metall verteuerte sich in China zuletzt um 18 Prozent auf etwa 2.417 US-Dollar je Kilogramm. In westlichen Lagern liegen die Preise mit über 5.700 US-Dollar sogar deutlich höher. Grund sind die Exportbeschränkungen Pekings.

Diese Kontrollen verknappen die globalen Bestände progressiv. Westliche Produzenten wie MP Materials oder Lynas bauen ihre Kapazitäten derweil unbeirrt aus. Das US-Verteidigungsministerium unterstützt MP Materials mit 400 Millionen US-Dollar beim Aufbau einer inländischen Magnetfabrik. Die Projekte bleiben auch bei aktuellen Marktpreisen wirtschaftlich rentabel.

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ETF markiert neues 52-Wochen-Hoch

Der ETF spiegelt diese fundamentale Stärke wider. Gestern markierte der Fonds bei 18,47 Euro ein neues 52-Wochen-Hoch. Seit Jahresbeginn verbucht er ein Plus von fast 44 Prozent. Mit 34 enthaltenen Unternehmen bietet der ETF eine breite Streuung im Sektor.

Anleger nehmen die Kursgewinne dankbar an, auch wenn der Relative-Stärke-Index mit einem Wert von 78 auf eine kurzfristige Überhitzung hindeutet. Die zehn größten Positionen, darunter Albemarle und Lynas, machen über 61 Prozent des Fondsvolumens aus.

Die kommenden Monate werden von der chinesischen Bergbauquote geprägt sein. Peking gibt damit die Richtung für das globale Angebot im zweiten Halbjahr vor. Da die Nachfrage durch E-Mobilität schneller wächst als die Kapazitäten, droht das zweite Defizitjahr in Folge. Das verlagert die Preisdynamik langfristig zurück zu den Produzenten.

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