VanEck baut seine erfolgreiche Dividenden-ETF-Familie um. Ein neuer thesaurierender Fonds ergänzt das Angebot. Zeitgleich liefern die schwersten Positionen des Portfolios frische Quartalszahlen. Diese Ergebnisse bestimmen direkt, wie üppig die nächste Ausschüttung im Juni ausfällt.
Der neue Fonds aus Irland
Am 22. April 2026 startete der VanEck Morningstar Developed Markets ex-US Dividend Leaders. Der ETF bündelt 100 Dividendenaktien aus Industrieländern außerhalb der USA. Das unter dem Kürzel TDVX gehandelte Produkt kostet jährlich 0,38 Prozent Gebühren.
Anders als das niederländische Flaggschiff schüttet der Neuling keine Erträge aus. Er reinvestiert sie automatisch. VanEck wählte dafür bewusst den Standort Irland. Die dortigen Regeln erlauben diese thesaurierende Struktur. Das etablierte Schwesterprodukt TDIV verwaltet aktuell rund 7,4 Milliarden Euro.
Schwergewichte öffnen die Bücher
Die aktuelle Berichtssaison prägt das Portfolio stark. Die zehn größten Positionen machen über 35 Prozent des Fondsvermögens aus. Verizon legt heute seine Zahlen vor. Der US-Telekomkonzern ist mit knapp fünf Prozent Gewichtung die zweitgrößte Position.
Der Pharmariese Roche hat bereits geliefert. Währungsbereinigt wuchs der Umsatz im ersten Quartal um sechs Prozent. Das Management bestätigte den Ausblick und plant eine höhere Dividende.
Finanzwerte bilden mit gut 31 Prozent den größten Sektor im Portfolio. Ende April berichten Schwergewichte wie BNP Paribas und die Deutsche Bank. Das Timing passt zur Zinsentscheidung der EZB am 30. April. Märkte erwarten einen unveränderten Einlagensatz von 2,0 Prozent. Das verspricht weiterhin lukrative Margen im Kreditgeschäft.
Strenge Regeln für den Juni
Im Juni steht das halbjährliche Rebalancing des Index an. Dann entscheidet sich die neue Zusammensetzung. Die Regeln sind strikt. Unternehmen müssen in den vergangenen zwölf Monaten eine Dividende gezahlt haben. Diese darf nicht niedriger ausfallen als vor fünf Jahren. Die Ausschüttungsquote darf 75 Prozent nicht übersteigen.
Erst nach diesem Filter wählt der Index die 100 renditestärksten Papiere aus. Mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 12,6 ist das Portfolio aktuell günstig bewertet.
Anleger suchen in volatilen Phasen nach verlässlichen Zahlungsströmen. Das zeigt sich an den Mittelzuflüssen. Allein in diesem Jahr sammelte das Flaggschiff TDIV rund 2,5 Milliarden US-Dollar ein.
Die Historie stützt dieses Interesse. Im Jahr 2025 schüttete der Fonds 1,98 US-Dollar je Anteil aus. Das war eine klare Steigerung gegenüber den 1,81 US-Dollar aus dem Vorjahr.
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