Nach einer historischen Rallye im Januar sieht sich der Goldminensektor mit einer spürbaren Korrektur konfrontiert. Während der Goldpreis zuvor auf Rekordniveaus kletterte, sorgten regulatorische Änderungen und Gewinnmitnahmen zum Monatsende für einen Stimmungsumschwung. Doch ist dies das Ende der Aufwärtsbewegung oder lediglich ein gesundes Durchatmen des Marktes?
- Rekordhoch: Goldpreis stieg im Januar auf über 4.600 US-Dollar pro Unze.
- Neue Regeln: CME führt prozentuale Margin-Anforderungen ein (5 % bei Gold).
- Fokus: Newmont-Quartalszahlen folgen am 19. Februar.
Neue Spielregeln an der Terminbörse
Ein wesentlicher Faktor für die veränderte Marktdynamik ist eine strukturelle Anpassung der CME Group. Der Börsenbetreiber hat die Margin-Anforderungen von festen Dollarbeträgen auf ein prozentuales System umgestellt. Seit Mitte Januar liegen die Initial Margins für Gold-Futures bei 5 % und für Silber bei 9 %.
Dieser Schritt erfolgte als Reaktion auf die massive Volatilität, nachdem Gold das stärkste Jahr seit Jahrzehnten verzeichnete. Durch das neue System passen sich die hinterlegten Sicherheiten automatisch an die Preisbewegungen an. Dies soll die Risiken in einer Phase der Preisfindung minimieren, in der sich Gold deutlich oberhalb der Marke von 4.600 US-Dollar etabliert hat.
Agnico optimiert, Newmont im Rampenlicht
Innerhalb des ETFs, der den MarketVector Global Gold Miners Index abbildet, zeigen sich unterschiedliche strategische Entwicklungen der Schwergewichte. Agnico Eagle Mines gab vor wenigen Tagen den Verkauf seiner restlichen Anteile am Barsele-Projekt bekannt. Der Deal umfasst Barzahlungen, Aktienanteile und eine Lizenzgebühr. Mit diesem Schritt konzentriert sich das Unternehmen verstärkt auf Projekte in Regionen mit geringerem politischem Risiko.
Die Aufmerksamkeit der Marktteilnehmer richtet sich nun auf Newmont. Der weltweit größte Goldproduzent wird am 19. Februar nach US-Börsenschluss seine Ergebnisse für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 präsentieren. Dieser Bericht wird als entscheidender Gradmesser für die Produktionskosten und die Prognosen der gesamten Branche im laufenden Jahr gewertet.
Operativer Hebel verstärkt Volatilität
Der VanEck Gold Miners UCITS ETF, der ein Vermögen von rund 3.852 Millionen Euro verwaltet, nutzt die physische Replikation. Anleger nutzen den Fonds oft wegen seines operativen Hebels: Die Kurse der Minenbetreiber reagieren meist deutlich sensibler auf Schwankungen des Goldpreises als der Rohstoff selbst.
Dies zeigte sich deutlich während des jüngsten Rücksetzers Ende Januar, als der ETF parallel zum breiteren Minenindex deutlich nachgab. Während die langfristige Perspektive weiterhin von der Nachfrage der Zentralbanken und dem makroökonomischen Umfeld abhängt, rücken kurzfristig technische Unterstützungsmarken in den Fokus. Die kommende Berichtssaison Mitte Februar wird klären, inwieweit die Unternehmen ihre Margen trotz schwankender Betriebskosten halten können.
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