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Symbolbild, KI-generiert

VanEck Gold Miners ETF: Emission am 15. Juli

Trotz Kursverlusten beim Goldminen-ETF bringen Großbanken neue Anleihen und Zertifikate auf den Markt. Institutionen stocken ihre Anteile auf.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Goldman Sachs emittiert neue Anleihen
  • Gepufferte Zertifikate schützen vor Verlusten
  • Institutionelle Anleger kaufen vermehrt zu
  • ETF testet wichtige Unterstützungszone

Goldman Sachs setzt trotz Kursrutsch auf Goldminen-Aktien. Während der VanEck Gold Miners ETF am Mittwoch um 2,67 Prozent nachgab, bringen Großbanken neue Zertifikate auf den Markt. Die Botschaft ist klar: Profis nutzen die Volatilität für Rendite-Strategien.

Banken setzen auf Erholung

GS Finance Corp. emittierte am 15. Juli mehrere Anleihen auf den ETF. Diese Papiere zahlen quartalsweise Kupons von mindestens 45 US-Dollar. Voraussetzung ist, dass der Kurs über 80 Prozent des Startniveaus bleibt.

Zusätzlich bietet Goldman Sachs ab Freitag gepufferte Zertifikate an. Diese schützen Anleger vor Verlusten bis zu 20 Prozent. Im Gegenzug partizipieren Investoren stärker an einem möglichen Absturz unter diese Schwelle.

Institutionelle Käufe nehmen zu

Der aktuelle Kurs von 72,88 US-Dollar liegt unter dem 200-Tage-Durchschnitt von 87,65 US-Dollar. Dennoch greifen Institutionen wie Fifth Third Bancorp zu. Die Bank kaufte im ersten Quartal über 110.000 Anteile hinzu.

Die Kursverluste seit Jahresbeginn summieren sich auf fast 15 Prozent. Indes blicken viele Experten optimistisch auf die langfristige Entwicklung. Innerhalb von zwölf Monaten legte der ETF um über 40 Prozent zu.

Die Analysten von VanEck bezeichnen den Rücksetzer als Rauschen. Die Branche profitiert von soliden Fundamentaldaten. Viele Produzenten halten ihre Kosten stabil unter 2.000 US-Dollar pro Unze.

Gigantische Margen erwartet

Bei einem erwarteten Goldpreis von 4.700 US-Dollar für 2026/27 winkt eine enorme Gewinnspanne. Die Marge könnte auf über 2.700 US-Dollar steigen. Das macht die Titel im Portfolio attraktiv.

Momentan testet der ETF eine wichtige Unterstützung zwischen 72 und 74 US-Dollar. Mit einem RSI von 39,1 nähert sich der Wert dem überverkauften Bereich. Parallel dazu beeinflussen Spekulationen über eine US-Zinserhöhung im September den Sektor.

Hält die Unterstützung bei 72 US-Dollar, rückt der Widerstand bei 80 US-Dollar näher. Anleger blicken nun auf die Sitzung der US-Notenbank im September. Dort entscheidet sich die Richtung für den Goldmarkt und damit für die Minen-Betreiber.

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