Die Goldpreise korrigieren leicht auf hohem Niveau. Die Bilanzen der großen Minenbetreiber glänzen hingegen. Der VanEck Gold Miners ETF profitiert aktuell von einer massiven Margenausweitung seiner Schwergewichte. Ein drastischer Anstieg der realisierten Verkaufspreise fängt selbst Produktionsrückgänge mühelos auf.
Der ETF notiert aktuell bei 92,19 US-Dollar. Auf Wochensicht verzeichnet das Papier zwar einen Rückgang von gut acht Prozent.
Der Abstand zum 52-Wochen-Hoch fällt mit knapp neun Prozent dennoch moderat aus. Ein RSI-Wert von rund 71 signalisiert eine anhaltend hohe Marktdynamik.
Schwergewichte liefern ab
Newmont, mit einem Gewicht von fast elf Prozent die größte Position im Fonds, übertraf die Gewinnerwartungen der Wall Street deutlich. Der Konzern erzielte im ersten Quartal 2026 einen durchschnittlichen Verkaufspreis von 4.900 US-Dollar pro Unze. Im Vorjahr waren es lediglich 2.944 US-Dollar.
Dieser Preissprung kompensierte eine gesunkene Fördermenge vollständig. Parallel dazu meldete Freeport-McMoRan starke Verkaufszahlen für das abgelaufene Quartal. Der Kupfer- und Goldproduzent, der gut sieben Prozent des ETF-Volumens ausmacht, realisierte ähnlich hohe Unzenpreise.
Allerdings dämpfte Freeport die Erwartungen für den restlichen Jahresverlauf. Das Management senkte die Prognose für die konsolidierten Goldverkäufe 2026. Als Grund nannte das Unternehmen Verzögerungen beim Hochlauf der unterirdischen Grasberg-Mine.
Analysten sehen strukturellen Bullenmarkt
Der rund 28 Milliarden US-Dollar schwere VanEck-Fonds bündelt 53 Positionen der Branche. Neben Newmont und Freeport zählen Wheaton Precious Metals, AngloGold Ashanti und Franco-Nevada zu den Top-Werten.
Experten werten die aktuelle Branchenentwicklung positiv. Haywood Securities und BMO Capital Markets sprechen in aktuellen Studien von einem strukturellen Bullenmarkt bei Edelmetallen. Sie verweisen auf die anhaltende Konsolidierung im Sektor und das hohe Preisniveau.
BMO Capital Markets hob die Kursziele für Goldaktien um durchschnittlich 15 Prozent an. Die Analysten erwarten, dass die Minenbetreiber ab dem zweiten Quartal 2026 einen massiven freien Cashflow generieren. Jüngste Preisrückgänge beim physischen Gold betrachten sie als attraktive Einstiegsgelegenheit in die entsprechenden Aktien.
Die kommenden Wochen stehen im Zeichen weiterer Quartalsberichte der restlichen Fonds-Positionen. Bestätigt sich der Trend der hohen Margen bei Wheaton und AngloGold Ashanti, stützt dies die fundamentale Bewertung des gesamten Sektors. Die hohen realisierten Unzenpreise bilden ein solides Fundament für künftige Gewinnausschüttungen der Minenbetreiber.
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