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Symbolbild, KI-generiert

VanEck Dividend Leaders: Juni-Indexanpassung stutzt Exxon

Der VanEck Dividend Leaders ETF verzeichnet Rekordzuflüsse von 2,1 Milliarden Euro im ersten Quartal. Das verwaltete Vermögen steigt auf 8,1 Milliarden Euro.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Rekordzuflüsse von 2,1 Milliarden Euro
  • Verwaltetes Vermögen bei 8,1 Milliarden Euro
  • Exxon Mobil auf fünf Prozent gedeckelt
  • Neuer Schwesterfonds ohne US-Aktien

Große Technologiekonzerne stecken ihre Milliarden lieber in Künstliche Intelligenz als in Aktienrückkäufe. Einkommensorientierte Anleger ziehen nun Konsequenzen. Sie flüchten in klassische Dividendenwerte. Die Folge: ein massiver Kapitalzufluss. Der VanEck Morningstar Developed Markets Dividend Leaders ETF profitiert davon.

Rekordvolumen und starke Rendite

Bis Ende Juni kletterte das verwaltete Vermögen des Fonds auf den Rekordwert von 8,1 Milliarden Euro. Allein im ersten Quartal flossen 2,1 Milliarden Euro frisches Kapital zu. Damit ließ der ETF sämtliche europäische Konkurrenten hinter sich.

Auch an der Börse spiegelt sich dieser Trend wider. Aktuell notiert der Anteilsschein bei 51,86 Euro. Das entspricht einem Plus von gut 23 Prozent gegenüber dem Vorjahrestief. Der Kurs liegt komfortabel über der 200-Tage-Linie von 49,38 Euro.

Regelwerk stutzt Exxon Mobil

Im Juni stand die halbjährliche Indexanpassung an. Hier griff die eiserne Logik des Regelwerks. Exxon Mobil erreichte durch den starken Mittelzufluss fast sechs Prozent Depotanteil. Der Algorithmus stutzte den Ölriesen automatisch auf die feste Obergrenze von fünf Prozent zurück.

Kein Fondsmanager griff ein. Die Umschichtung beförderte Verizon Communications auf den ersten Platz. Der Telekomkonzern kommt nun auf ein Gewicht von 4,64 Prozent. TotalEnergies und Nestlé komplettieren das Spitzentrio.

Die Methodik des Fonds ist speziell. Er gewichtet Unternehmen nicht nach ihrem Börsenwert. Entscheidend ist die absolute Summe der ausgeschütteten Dividenden in Dollar.

Günstige Kosten und ein neuer Ableger

Finanzwerte dominieren das Portfolio mit einem Anteil von 31 Prozent. Energieaktien folgen mit 20 Prozent. Mit jährlichen Kosten von 0,38 Prozent gehört der Fonds zu den günstigsten Angeboten seiner Kategorie.

Im April erweiterte VanEck das Angebot. Der neue Schwesterfonds schließt US-Aktien komplett aus. Er reinvestiert die Erträge automatisch. Das neue Vehikel sitzt in Irland. Damit löst der Anbieter ein Steuerproblem für internationale Anleger.

Im September steht die nächste Ausschüttung an. In den vergangenen drei Jahren wuchs die Dividende im Schnitt um knapp 17 Prozent. Die stetigen Mittelzuflüsse werden das starre Regelwerk bei der kommenden Indexanpassung im Dezember erneut fordern.

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