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Valneva Aktie: Entscheidende Phase!

Nach Rückschlag beim Borreliose-Impfstoff fokussiert sich Valneva auf sein Shigellen-Vakzin. Analysten halten trotz Kurszielsenkung an der Kaufempfehlung fest.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Guggenheim senkt Kursziel, belässt Kaufempfehlung
  • Shigellen-Impfstoff rückt als neuer Hoffnungsträger vor
  • Solide Liquidität trotz Umsatzprognose für 2026
  • Zulassungsanträge für Borreliose-Vakzin Ende 2026 geplant

Nach dem jüngsten Rückschlag beim Borreliose-Impfstoff ordnet der Markt die Valneva-Pipeline neu. Die Aktie startete am Montag mit einem deutlichen Kurssprung in den Handel. Investoren blicken nun über die aktuellen Hürden hinaus auf den nächsten großen Meilenstein. Das französische Biotech-Unternehmen steht vor richtungsweisenden Monaten.

Analysten justieren nach

Die Investmentbank Guggenheim senkte das Kursziel für die Papiere von 13 auf 11 US-Dollar, behält aber die Kaufempfehlung bei. Die Analysten reagieren damit auf die jüngsten Studiendaten zum Borreliose-Impfstoffkandidaten. Sie reduzierten die Erfolgswahrscheinlichkeit für das gemeinsam mit Pfizer entwickelte Präparat auf 65 Prozent.

Pfizer hält indes an dem Programm fest. Zulassungsanträge in den USA und Europa peilen die Partner weiterhin für das Jahresende an. Valneva-Chef Thomas Lingelbach hofft dabei auf eine gewisse Flexibilität der US-Gesundheitsbehörde FDA. Bei einer Zulassung winken Meilensteinzahlungen von 143 Millionen US-Dollar sowie lukrative Umsatzbeteiligungen.

Fokus auf Shigellen-Vakzin

Während der Ausgang beim Borreliose-Projekt offen bleibt, rückt ein anderer Hoffnungsträger in den Vordergrund. Valneva entwickelt den weltweit am weitesten fortgeschrittenen Impfstoffkandidaten gegen Shigellose. Die Durchfallerkrankung gilt als globales Gesundheitsproblem, für das außerhalb von Russland und China bislang kein zugelassener Mehrfachimpfstoff existiert.

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Die ersten Ergebnisse der laufenden Phase-2-Studie erwartet das Management nun voraussichtlich im dritten Quartal. Verläuft alles nach Plan, schließt sich im kommenden Jahr die weitreichende Phase-3-Testung an. Die Weltgesundheitsorganisation stuft die Entwicklung eines solchen Impfstoffs als hohe Priorität ein.

Solides finanzielles Fundament

Finanziell ist das Unternehmen für die kommenden Aufgaben gerüstet. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2025 erzielte Valneva einen Gesamtumsatz von rund 175 Millionen Euro. Die liquiden Mittel beliefen sich zum Jahreswechsel auf knapp 110 Millionen Euro. Parallel dazu reduzierte das Management den operativen Mittelabfluss um gut ein Fünftel.

Für 2026 rechnet der Vorstand mit leichten Einbußen und prognostiziert Erlöse zwischen 155 und 170 Millionen Euro. Neue Impulse könnten bereits im Mai folgen. Dann präsentiert das Unternehmen die Zahlen für das erste Quartal und liefert voraussichtlich ein Update zum klinischen Fortschritt.

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