Die Aktie von USA Rare Earth verzeichnete in den vergangenen zwei Handelstagen deutliche Kursgewinne. Während der Entwickler kritischer Mineralien operativ noch keine Umsätze generiert, setzen Großinvestoren und die US-Regierung mit Milliardenbeträgen auf den Erfolg der geplanten Magnetproduktion. Kann die Aktie durch diese massive finanzielle Rückendeckung den Abstand zu ihrem Allzeithoch nun dauerhaft verkürzen?
Kurssprung bei moderatem Volumen
Nachdem das Papier bereits am Montag um 9,1 Prozent auf 18,79 US-Dollar kletterte, setzte sich die positive Dynamik gestern fort. Im Intraday-Handel stieg die Aktie um weitere 8,5 Prozent und erreichte in der Spitze 20,55 US-Dollar. Trotz dieser zweistelligen Erholung innerhalb weniger Tage bleibt der Titel weit von seinem 52-Wochen-Hoch entfernt, das im Oktober 2025 bei 43,98 US-Dollar markiert wurde.
Auffällig war dabei das Handelsvolumen: Mit 16,5 Millionen gehandelten Aktien lag es gestern rund 31 Prozent unter dem täglichen Durchschnitt. Die Marktkapitalisierung des Unternehmens pendelt sich durch die jüngsten Zugewinne in einer Spanne zwischen 4,10 und 4,44 Milliarden US-Dollar ein.
Institutionelle Käufer und hohe Insider-Quoten
Das Vertrauen der institutionellen Anleger scheint ungebrochen. Im vergangenen Quartal bauten Schwergewichte wie Vanguard ihre Positionen massiv aus – in diesem Fall um über 533 Prozent auf gut sechs Millionen Aktien. Auch State Street und Alyeska Investment erhöhten ihre Bestände deutlich.
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Parallel dazu bleibt die Insider-Quote mit 46,6 Prozent außergewöhnlich hoch. Erst Ende Januar erwarben Mitglieder des Board of Directors weitere Anteile. Direktor Michael Blitzer investierte rund 2,14 Millionen US-Dollar bei einem Kaufpreis von 21,44 US-Dollar je Aktie, was deutlich über dem gestrigen Schlusskurs liegt. Wall-Street-Analysten stützen diese Einschätzung derzeit mit einem durchschnittlichen Kursziel von 37,00 US-Dollar.
Milliarden-Finanzierung für den Produktionsstart
Finanziell bleibt die Lage jedoch angespannt, solange die Produktion nicht angelaufen ist. Für die ersten neun Monate des vergangenen Jahres meldete USA Rare Earth einen Nettoverlust von 248 Millionen US-Dollar. Die monatliche Cash-Burn-Rate liegt stabil bei etwa 2,3 Millionen US-Dollar.
Um den Aufbau der Magnetfabrik in Oklahoma zu realisieren, sicherte sich das Unternehmen im Januar ein Finanzierungspaket in Höhe von 1,6 Milliarden US-Dollar von der US-Regierung. Dieses besteht aus einem Zuschuss von 277 Millionen US-Dollar und einem gesicherten Darlehen über 1,3 Milliarden US-Dollar. Zusätzliche 1,5 Milliarden US-Dollar flossen durch private Investitionen zu. Der Fokus liegt nun vollständig auf der ersten Jahreshälfte 2026, in der die kommerzielle Produktion am Standort Oklahoma planmäßig starten soll.
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