Uranium Energy zählte im Januar 2026 zu den Top-Performern im Uransektor. Die Aktie des texanischen Produzenten profitierte von einer breiten Rallye bei Atomkraft-Titeln, getrieben durch günstige politische Rahmenbedingungen und ein sich verschärfendes Angebot am Uranmarkt.
Starker Kursanstieg seit Jahresbeginn
Ende Januar verzeichnete die Aktie beachtliche Zugewinne. Die Jahresperformance belief sich zeitweise auf über 64 Prozent. Über einen Zeitraum von zwölf Monaten summierte sich das Plus sogar auf rund 146 Prozent – ein Beleg für das gestiegene Anlegerinteresse an Uranwerten.
Die Bewegung im Januar fiel in eine Phase erhöhter Aufmerksamkeit für den gesamten Sektor. Politische Weichenstellungen und fundamentale Marktentwicklungen stützten die Kurse.
Solide Bilanz und wachsende Reserven
Am 10. Dezember 2025 legte Uranium Energy die Zahlen für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2026 vor. Die wichtigsten Eckdaten:
- 698 Millionen US-Dollar an liquiden Mitteln, Uranbeständen und Wertpapieren
- Keine Schulden in der Bilanz
- 1,36 Millionen Pfund Uran (U₃O₈) auf Lager
- Zusätzliche 300.000 Pfund Uran sollten bis Ende Dezember 2025 zu einem Durchschnittspreis von 37,05 US-Dollar pro Pfund hinzugekommen sein
Operativ schreitet das Unternehmen voran: In Wyoming läuft der Ausbau der Christensen Ranch-Anlage, in Südtexas steht das Burke Hollow-Projekt kurz vor der Inbetriebnahme. Parallel dazu startete im Oktober 2025 ein umfangreiches Bohrprogramm im kanadischen Athabasca-Becken.
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Vertikale Integration geplant
Ein strategischer Schritt war die Gründung der Tochtergesellschaft United States Uranium Refining & Conversion Corp (UR&C). Ziel ist es, als einziges US-Unternehmen die gesamte Wertschöpfungskette von der Förderung über die Verarbeitung bis zur Raffination und Konversion abzudecken. Das Engineeringunternehmen Fluor wurde mit einer Machbarkeitsstudie beauftragt.
Marktumfeld bleibt günstig
Die US-Regierung stufte Uran im November 2025 als kritischen Rohstoff ein – eine Entscheidung, die der Branche Rückenwind gibt. Die World Nuclear Association geht davon aus, dass zur Umsetzung der geplanten Verdreifachung der weltweiten Atomkraftkapazität eine mehr als vierfache Steigerung der jährlichen Uranproduktion notwendig wäre.
Die nächsten Quartalszahlen für das zweite Geschäftsquartal 2026 wird Uranium Energy am 11. März 2026 veröffentlichen. Dann zeigt sich, ob das Unternehmen die operativen Fortschritte weiter vorantreiben konnte.
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