Uranium Energy verfolgt ein klares Ziel: der einzige vollständig vertikal integrierte Nuklearbrennstofflieferant der USA zu werden — von der Mine bis zur Konversion. Zwei parallele Entwicklungen vom 23. März 2026 zeigen, dass das Unternehmen auf diesem Weg konkrete Fortschritte macht.
Historische Lücke in der US-Nuklearinfrastruktur
Derzeit gibt es in den USA nur eine einzige Urankonversionsanlage: das Honeywell-Werk in Illinois, das in den 1950er-Jahren gebaut wurde und zwischen 2017 und 2023 wegen schwacher Marktbedingungen stillstand. Diese Abhängigkeit von einer einzigen, jahrzehntealten Anlage gilt als strukturelle Schwachstelle in der heimischen Nuklearbrennstoffkette.
Uranium Energy adressiert genau diese Lücke. Die Tochtergesellschaft UR&C erhielt am 18. März von der US-Atomaufsichtsbehörde NRC eine offizielle Aktennummer für die geplante Konversionsanlage — ein notwendiger Schritt im Lizenzierungsverfahren. Die Anlage soll eine Kapazität von rund 10.000 Tonnen Uran pro Jahr als UF6 erreichen und damit einen erheblichen Teil des US-Bedarfs von 18.000 Tonnen jährlich decken.
Die Ingenieurarbeiten laufen bereits in Zusammenarbeit mit dem Industriekonzern Fluor. Mehrere Standorte in verschiedenen Bundesstaaten werden derzeit geprüft, bevor ein formeller Lizenzantrag eingereicht wird. Der politische Rückenwind ist vorhanden: Exekutivbeschlüsse des Weißen Hauses fordern eine Vervierfachung der US-Kernkraftkapazität bis 2050 und eine Reduzierung der Abhängigkeit von ausländischen Lieferanten.
Produktion in Wyoming und Texas wächst
Parallel zum Konversionsprojekt meldet Uranium Energy operative Fortschritte. In Wyoming erhielt das Unternehmen die staatliche Genehmigung für zusätzliche Header Houses an der Christensen Ranch ISR-Anlage. Drei davon sind bereits in Betrieb, weitere befinden sich im Bau. Das Produktionsziel liegt bei bis zu vier Millionen Pfund Uran jährlich.
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In South Texas ist die Burke Hollow Mine betriebsbereit und wartet auf die abschließende Genehmigung der Texas Commission on Environmental Quality. Zusammen mit den Wyoming-Aktivitäten soll die Gesamtproduktion deutlich ausgebaut werden.
Auf die Ankündigungen reagierte die Aktie mit einem Kursanstieg von mehr als drei Prozent. Gemessen am 52-Wochen-Tief von 3,66 Euro hat sich der Kurs mehr als verdreifacht — der Titel notiert aktuell jedoch rund 33 Prozent unter seinem Jahreshoch vom Januar.
Die nächsten entscheidenden Schritte sind die Pre-Application-Gespräche mit der NRC sowie die Standortentscheidung für die Konversionsanlage. Bis zur formellen Lizenzbeantragung dürften noch mehrere Monate vergehen.
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