Nach sechs Handelstagen in Folge mit kräftigen Kursgewinnen haben Anleger bei Uranium Energy zugeschlagen und Gewinne mitgenommen. Am Freitag gab die Aktie um 6,24% auf 18,62 USD nach – eine technische Korrektur, nachdem der Titel zuvor knapp 28% zugelegt und neue Jahreshochs markiert hatte. Der Relative Strength Index (RSI) hatte am Freitagmorgen mit 81 Punkten einen deutlich überkauften Bereich signalisiert.
Atempause nach Kursexplosion
Die Rally hatte Uranium Energy in der Woche zuvor auf ein 52-Wochen-Hoch von 20,34 USD katapultiert. Seit Jahresbeginn steht ein Plus von rund 70%, über drei Monate gerechnet liegt das Plus bei fast 40%. Trotz der Korrektur notiert die Aktie weiterhin deutlich über ihren gleitenden Durchschnitten – der 50-Tage-Schnitt liegt bei 13,64 USD, der 200-Tage-Schnitt bei 12,25 USD.
Im nachbörslichen Handel zeigte sich eine leichte Stabilisierung bei 18,73 USD. Die psychologisch wichtige Marke von 18 USD könnte kurzfristig als Unterstützung dienen. Die Marktkapitalisierung beträgt rund 9 Milliarden USD, wobei das Unternehmen derzeit noch Verluste schreibt, während es die Produktion hochfährt.
Institutionelle Anleger bleiben an Bord
Während Universal Beteiligungs- und Servicegesellschaft im dritten Quartal etwa 25% seiner Position verkaufte, dominieren auf der anderen Seite die Aufstockungen. Norwegens Staatsfonds Norges Bank stieg mit einer Position im Wert von 105 Millionen USD neu ein. Caxton Associates erhöhte seine Beteiligung massiv um über 11.000% auf 4,1 Millionen Aktien. State Street stockte um 9,5% auf 23 Millionen Aktien auf.
Institutionelle Investoren halten mittlerweile 62,28% aller ausstehenden Aktien – ein deutliches Signal für das Vertrauen in die strategische Positionierung von Uranium Energy innerhalb der US-amerikanischen Uran-Lieferkette.
Uranpreis auf 18-Monats-Hoch
Der Spotpreis für Uran kletterte diese Woche auf 85,67 USD je Pfund – der höchste Stand seit eineinhalb Jahren. Seit Jahresbeginn legte der Rohstoff um gut 5% zu. Treiber sind vor allem die stark steigenden Strombedürfnisse von KI-Rechenzentren, die auf zuverlässige Grundlastkapazitäten angewiesen sind. Die kürzlich angekündigte Partnerschaft zwischen Oklo und Meta für 1,2 Gigawatt Atomstromkapazität zeigt das wachsende Interesse der Tech-Riesen an nuklearer Energie.
Auf der Angebotsseite verschärft sich die Lage: Kasachstan hat sein Rohstoffgesetz verschärft und verlangt künftig mindestens 75% Beteiligung für das Staatsunternehmen Kazatomprom bei neuen Projekten. Das veranlasste ausländische Entwickler wie Laramide Resources zum Ausstieg aus kasachischen Explorationsprojekten – ein weiterer Faktor, der die langfristigen Versorgungsprognosen strafft.
Analysten sehen weiteres Potenzial
Die Wall Street stuft Uranium Energy mehrheitlich mit „Kaufen“ ein: zwei „Strong Buy“, sechs „Buy“ und zwei „Hold“-Ratings. Das durchschnittliche Kursziel von 14,92 USD wurde durch die jüngste Rally bereits übertroffen – Anpassungen könnten folgen. HC Wainwright hat sein Ziel auf 19,75 USD angehoben, Goldman Sachs auf 17 USD, National Bankshares auf 16,50 USD mit „Outperform“-Rating.
Uranium Energy verfügt über 698 Millionen USD an liquiden Mitteln bei null Schulden – eine solide Basis für den weiteren Produktionsausbau in Wyoming und Südtexas. Die nächsten wichtigen Impulse könnten von der anstehenden Section-232-Entscheidung zu Uran-Importen ausgehen. Die Zahlen für das zweite Geschäftsquartal werden im März erwartet.
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