Uranium Energy Corp hat die erste neue Uranmine der USA seit fast zehn Jahren in Betrieb genommen. Das Burke-Hollow-Projekt im Süden von Texas nutzt die In-situ-Laugung (ISR). Diese Methode fördert Uran durch Injektion und Rückgewinnung unter Tage – mit minimalen Eingriffen an der Oberfläche. Das geförderte Material wird in der nahegelegenen Hobson-Anlage verarbeitet.
Warum dieser Produktionsstart wichtig ist
Die USA importieren den Großteil ihres Urans aus dem Ausland, darunter Kasachstan, Russland und Usbekistan. Burke Hollow soll die heimische Versorgung stärken. Hinzu kommt ein globaler Trend: Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) erwartet, dass die Kernkraftkapazität bis 2050 verdoppelt wird.
Parallel dazu belasten Lieferkettenprobleme die Konkurrenz. In Saskatchewan, Kanada, haben Brückenschäden die Produktion großer Minen gedrosselt. Der Uranpreis liegt bei rund 80 Dollar pro Pfund.
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Kurs und Bewertung
Die Aktie notiert aktuell bei 12,98 Euro. Das sind 0,6 Prozent mehr als am Freitag.
Das 52-Wochen-Tief liegt bei 4,57 Euro, das Hoch bei 16,89 Euro. Mit einer Marktkapitalisierung von umgerechnet rund 7,4 Milliarden Dollar zählt Uranium Energy zu den größeren Playern im Sektor. Finanzmodelle auf Basis diskontierter Cashflows deuten auf eine Lücke zwischen aktuellem Kurs und fundamentalem Wert hin.
Ausblick
Ob sich die derzeitige Bewertung bestätigt, hängt vom Tempo des Produktionshochlaufs ab. Gelingt der Rampe-up, könnte Uranium Energy von langfristigen Abnahmeverträgen profitieren. Die Inbetriebnahme von Burke Hollow liefert einen ersten Belastungstest für den Übergang vom Explorations- zum Produktionsbetrieb.
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