Uranium Energy Corp hat im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2026 die Erwartungen der Analysten deutlich übertroffen — und das mit einer ungewöhnlichen Strategie. Statt Uran auf dem Spotmarkt zu verkaufen, wartet das Unternehmen auf günstige Preismomenente und verkauft ungesichert. Das zahlt sich aus.
Umsatz weit über den Schätzungen
Mit einem Quartalsumsatz von 20,2 Millionen Dollar überraschte Uranium Energy die Wall Street erheblich — Analysten hatten lediglich 12,85 Millionen Dollar erwartet. Der Schlüssel dazu: Das Unternehmen verkaufte 200.000 Pfund Uran (U3O8) zu einem Preis von 101 Dollar je Pfund — rund 25 Prozent über dem Quartalsdurchschnittspreis von 80,76 Dollar. Der daraus resultierende Bruttogewinn aus dem Uranverkauf lag bei 10 Millionen Dollar, bei Produktionskosten von 44,14 Dollar je Pfund.
Auf der Bilanzseite zeigt sich das Unternehmen in einer komfortablen Position: 818 Millionen Dollar an liquiden Mitteln, davon 486 Millionen Dollar in bar — und keinerlei Schulden. Die Gesamtbilanzsumme wuchs seit Juli 2025 von 1,11 auf 1,53 Milliarden Dollar.
Neue Mine fertig — Genehmigungen ausstehend
Ein weiterer Meilenstein: Die Burke-Hollow-ISR-Uranmine in Süd-Texas ist fertiggestellt. 129 Injektions- und Förderbrunnen wurden auf mechanische Integrität geprüft und sind betriebsbereit. CEO Amir Adnani bezeichnete sie als die neueste ISR-Uranmine der USA.
Allerdings fehlen noch die abschließenden staatlichen Genehmigungen — sowohl für Burke Hollow als auch für vier neue Anlagen auf dem Christensen-Ranch-Gelände. Adnani zeigte sich optimistisch, dass die Freigaben in Tagen oder Wochen, nicht in Monaten, erteilt werden. Der Uransektor kämpft derzeit generell mit Genehmigungsrückständen durch gestiegene Aktivität.
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Vertikale Integration und Analystenvertrauen
Strategisch geht Uranium Energy noch einen Schritt weiter: Das Unternehmen gründet eine Tochtergesellschaft für Uranraffination und -konversion — die United States Uranium Refining and Conversion Corp. Sie soll Yellowcake-Uran in Uranhexafluorid umwandeln, einen entscheidenden Schritt im Anreicherungsprozess. Damit würde Uranium Energy als einziger vertikal integrierter heimischer Uranproduzent positioniert sein.
HC Wainwright hob am 11. März seine EPS-Schätzung für das Gesamtjahr 2026 an — von minus 0,11 auf minus 0,09 Dollar je Aktie — und bestätigte das Kursziel von 26,75 Dollar bei einer „Buy“-Empfehlung. Vanguard stockte seinen Anteil im dritten Quartal um 34,5 Prozent auf rund 35,7 Millionen Aktien auf, die Norges Bank stieg neu ein.
Die Aktie notiert aktuell rund 13 Prozent unterhalb ihres 50-Tage-Durchschnitts. Sobald die ausstehenden Genehmigungen für Burke Hollow und Christensen Ranch erteilt sind, könnte die Produktionskapazität spürbar steigen — und die Marge bei Verkaufspreisen von über 100 Dollar je Pfund entsprechend wachsen.
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