Die USA verbrauchen weltweit am meisten Uran. Im eigenen Land fördern sie jedoch weniger als ein Prozent ihres kommerziellen Bedarfs. Genau diese Lücke will Uranium Energy schließen. Der Konzern fährt aktuell seine heimische Produktion hoch. Das trifft auf einen Markt, der händeringend nach nuklearem Brennstoff sucht.
Zwei aktive Förderstätten
Mit dem Projekt Burke Hollow in Texas hat das Unternehmen jüngst eine neue Förderstätte in Betrieb genommen. Es ist die erste neue In-situ-Recovery-Mine (ISR) in den USA seit über einem Jahrzehnt. Das abgebaute Material fließt in die nahegelegene Hobson-Anlage. Parallel dazu läuft die Produktion auf der Christensen Ranch in Wyoming. Damit betreibt Uranium Energy nun zwei aktive ISR-Plattformen. Die genehmigte Jahreskapazität steigt auf gut zwölf Millionen Pfund.
Vom Bergbau zur Verarbeitung
Der Konzern plant mehr als reinen Bergbau. Die Tochtergesellschaft United States Uranium Refining & Conversion Corp treibt den Bau einer eigenen Konversionsanlage voran. Dafür liegt nun ein offizielles Aktenzeichen der US-Atomaufsichtsbehörde NRC vor. Das Ziel: Uranium Energy will der einzige amerikanische Anbieter werden, der die gesamte Lieferkette vom Abbau bis zur Verarbeitung abdeckt.
Ein ehrgeiziges Vorhaben. Zunächst müssen die laufenden Ingenieursarbeiten abgeschlossen und ein konkreter Standort gefunden werden. Danach folgt der formelle Lizenzantrag.
Volle Kassen, hohes Risiko
Finanziell steht das Unternehmen auf einem soliden Fundament. Zwar schreibt Uranium Energy noch rote Zahlen. Dem stehen jedoch rund 486 Millionen US-Dollar an Barmitteln und absolute Schuldenfreiheit gegenüber. Das Management verzichtet komplett auf Preisabsicherungen.
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Diese Strategie bietet volle Partizipation an steigenden Uranpreisen. Sie birgt aber auch operative Risiken. Probleme an den Bohrstellen schlagen direkt auf die Margen durch. An der Börse spiegelt sich diese hohe Volatilität wider. Auf Sicht von zwölf Monaten steht ein Kursplus von beachtlichen 150 Prozent auf aktuell 11,64 Euro. Seit dem Jahreswechsel konsolidiert die Aktie mit einem moderaten Plus von vier Prozent.
Rückenwind vom Weltmarkt
Der makroökonomische Trend stützt die Expansionspläne. Weltweit befinden sich derzeit Kernkraftwerke mit einer Kapazität von 78 Gigawatt im Bau. Dieser Ausbau trifft auf ein strukturelles Angebotsdefizit. Die Bank of America hält bis 2027 einen Uranpreis von 135 US-Dollar je Pfund für möglich. Aktuell notieren die US-Futures bei rund 85 Dollar.
Der nächste konkrete Meilenstein für das Unternehmen steht bereits fest. Für das Jahr 2027 plant das Management den Start des Ludeman-Projekts. Gelingt dieser Ausbau planmäßig, festigt Uranium Energy seine Position als zentraler Baustein der amerikanischen nuklearen Lieferkette.
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