Die Talfahrt von UPS im Jahr 2025 war für Anleger schmerzhaft – doch im Hintergrund braut sich etwas zusammen. Still und heimlich nutzen institutionelle Schwergewichte den massiven Kursverfall für einen aggressiven Einstieg, während Privatanleger noch verunsichert auf die roten Vorzeichen starren. Wetten die „Smart Money“-Profis hier auf das Comeback des Jahres oder greifen sie ins fallende Messer?
Großinvestoren auf Einkaufstour
Während der Aktienkurs in den letzten Monaten unter Druck stand, haben globale Fondsmanager die Chance genutzt, um ihre Positionen massiv auszubauen. Allen voran sorgt die norwegische Zentralbank Norges Bank für Aufsehen. Neue Unterlagen enthüllen einen gewaltigen Einstieg: Der Staatsfonds sicherte sich rund 1,00 % des gesamten Logistikriesen – eine Position im Wert von über 850 Millionen US-Dollar.
Sie sind nicht allein: Auch Akteure wie Quadrature Capital und Russell Investments haben ihre Bestände signifikant aufgestockt. Das Signal ist eindeutig: Die großen Marktteilnehmer halten die aktuelle Bewertung für einen attraktiven Einstiegspunkt und positionieren sich antizyklisch gegen die vorherrschende Marktstimmung.
Dividenden-Jäger wittern Chancen
Was treibt diese koordinierte Kaufwelle an? Neben dem günstigen Kurs-Gewinn-Verhältnis lockt vor allem die Dividendenrendite, die aktuell bei üppigen 6,9 % liegt. Für einkommensorientierte Fonds ist dies in einem unsicheren Marktumfeld ein starkes Argument.
Zudem zeigte der Konzern im dritten Quartal überraschende Widerstandskraft. Zwar gingen die Umsätze leicht zurück, doch beim Gewinn konnte UPS positiv überraschen:
* Gewinn pro Aktie (EPS): 1,74 US-Dollar (Erwartung: 1,31 US-Dollar)
* Umsatz: 21,42 Milliarden US-Dollar (Erwartung übertroffen)
Diese Zahlen beweisen, dass das Management in der Lage ist, die Profitabilität auch bei sinkenden Paketvolumina zu schützen.
Radikaler Strategiewechsel
Hinter den Kulissen steuert CEO Carol B. Tomé den Tanker durch einen harten Umbau. Das Motto lautet „Besser, nicht größer“. Die Strategie zielt darauf ab, die Abhängigkeit von margenschwachen Amazon-Volumina zu reduzieren und stattdessen den Fokus auf lukrative Bereiche wie B2B-Logistik und den Gesundheitssektor zu legen.
Gepaart mit strikten Kostensenkungen, Standortschließungen und Stellenabbau soll so die Effizienz gesteigert werden. Die jüngsten Quartalszahlen deuten darauf hin, dass diese Maßnahmen schneller greifen, als es der breite Markt erwartet hat.
Bodenbildung in Sicht?
Der Chart zeigt noch immer die Spuren des Bärenmarktes: Die Aktie notiert bei einem Schlusskurs von 82,60 Euro und verzeichnet seit Jahresanfang ein Minus von über 31 %. Doch der Abstand zum 200-Tage-Durchschnitt schmilzt auf unter 3 %, was charttechnisch auf eine mögliche Stabilisierung hindeutet.
Analysten sehen im Durchschnitt ein Kurspotenzial von rund 15 % bis zur Marke von 110 US-Dollar. Mit dem massiven Rückhalt durch institutionelles Kapital im Rücken und der anstehenden Weihnachts-Saison steht UPS nun am Scheideweg. Bestätigt das Weihnachtsgeschäft die Effizienzgewinne, könnten die mutigen Einstiege der Großinvestoren der Startschuss für eine ersehnte Erholungsrally sein.
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