Die Stimmung rund um den Logistikriesen UPS ist angespannt. Analysten sind gespalten, die Umsätze schrumpfen, und eine Flotte von Frachtflugzeugen steht am Boden. Alles hängt nun von den Quartalszahlen ab, die Ende Januar veröffentlicht werden. Kann UPS die Wende einläuten?
Analysten bleiben skeptisch
Die jüngsten Bewertungen von Finanzhäusern spiegeln die Unsicherheit wider. Während die Bank of America ihre Einschätzung vor wenigen Tagen leicht auf „Neutral“ anhob, stufte BNP Paribas Exane die Aktie auf „Underperform“ herab. Die Bandbreite der Kursziele – von 85 bis 114 US-Dollar – zeigt, wie uneinig die Experten über den fairen Wert des Titels sind. Der aktuelle Kurs von rund 107 US-Dollar bewegt sich genau in dieser Spanne.
Die zentralen Herausforderungen
Die Probleme des Unternehmens sind vielfältig. Die wirtschaftliche Unsicherheit drückt das Paketaufkommen, und die strategische Distanzierung von Großkunden wie Amazon hinterlässt Spuren. Im dritten Quartal 2025 gingen die konsolidierten Volumen bereits um fast 10 Prozent zurück. Ein weiterer operativer Rückschlag ist die Stilllegung der MD-11-Frachtflugzeuge durch die US-Luftfahrtbehörde FAA nach einem Absturz, was das Logistiknetzwerk in der wichtigen Weihnachtszeit belastete.
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Für das laufende Jahr 2026 erwarten Analysten weiterhin rückläufige Volumen, rechnen aber aufgrund von Kosteneinsparungen und Maßnahmen zur Verbesserung der Margen mit einem leichten Gewinnwachstum.
Alles steht auf dem Spiel am 27. Januar
Der Termin für den Wendepunkt ist klar: Am Dienstag, dem 27. Januar 2026, veröffentlicht UPS die Zahlen für das vierte Quartal 2025. Die anschließende Telefonkonferenz mit CEO Carol Tomé und CFO Brian Dykes wird genau analysiert werden. Investoren erwarten klare Aussagen zur Entwicklung der Paketmengen, den Auswirkungen der operativen Probleme und vor allem zur Prognose für das Gesamtjahr 2026. Die kommenden zwei Wochen werden zeigen, ob der aktuelle Kurs bereits alle schlechten Nachrichten eingepreist hat oder ob weitere Enttäuschungen drohen.
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