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Ubtech: Japan Airlines testet Walker E am Haneda

Ubtech Robotics liefert humanoide Roboter an Japans Flughäfen und steigert den Umsatz um 53 Prozent. Die Aktie reagiert positiv auf die Expansion.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Pilotprojekt mit Japan Airlines
  • KI-Modell Thinker-WM als Gehirn
  • Umsatzsprung auf zwei Milliarden Yuan
  • Kooperation mit Siemens für Massenproduktion

Japan Airlines testet humanoide Roboter am Flughafen Tokio-Haneda. Der Grund ist ein massiver Personalmangel bei der Bodenabfertigung. Im Zentrum des Pilotprojekts steht das Modell Walker E des chinesischen Herstellers Ubtech Robotics. Die Maschinen sollen Flugzeuge schleppen, Gepäck verladen und Kabinen reinigen.

Das Gehirn für die Maschine

Parallel dazu treibt Ubtech die Software für seine Roboterflotte voran. Das Unternehmen entwickelt das KI-Modell Thinker-WM. Dieses System fungiert als Gehirn für die physischen Maschinen. Reale Daten aus Automobilwerken fließen direkt in die Simulationen zurück. So lernen die Roboter komplexe Aufgaben wie Sortierung und Qualitätskontrolle.

Der Einsatz am Flughafen erweitert den Zielmarkt für Ubtech deutlich. Bisher lag der Fokus auf der Industrie. Konzerne wie BYD, Foxconn und Geely nutzen die Hardware bereits. Kürzlich schloss die Logistiktochter UQI eine Partnerschaft mit Honda Trading ab. Damit deckt das Netzwerk nun wichtige Produktionskräfte weltweit ab.

Sprung bei den Umsätzen

Die internationale Expansion stützt sich auf starke Geschäftszahlen. Der Jahresumsatz stieg um 53 Prozent auf gut zwei Milliarden Yuan. Der Nettoverlust schrumpfte spürbar auf 790 Millionen Yuan. Analysten hatten im Vorfeld mit einem deutlich höheren Minus gerechnet.

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Besonders das Geschäft mit humanoiden Robotern wuchs rasant. Die Erlöse in diesem Segment sprangen von 36 Millionen auf 821 Millionen Yuan. Das entspricht einer Verzwanzigfachung. Damit ist diese Sparte nun die wichtigste Einnahmequelle des Konzerns.

Produktion und Kursentwicklung

Für das laufende Jahr peilt das Management die Auslieferung von 10.000 Einheiten an. Die Bruttomarge soll dabei auf über 40 Prozent steigen. Um diese Massenproduktion zu stemmen, kooperiert Ubtech mit Siemens. Die Software der Deutschen soll die Fertigung der Roboter digitalisieren und beschleunigen.

An der Börse honorieren Investoren diese operativen Fortschritte. Die Aktie legte auf Wochensicht um fast sieben Prozent zu und schloss am Freitag bei 12,59 Euro. Damit notiert das Papier wieder über der 50-Tage-Linie. Die Erschließung neuer Sektoren wie der Luftfahrt zeigt Wirkung. Das Marktvolumen für Ubtech wächst sichtbar über die reine Automobilproduktion hinaus.

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Diskussion zu Ubtech Robotics

Andreas Sommer

Mit über 40 Jahren Erfahrung im Bankwesen und Börsenjournalismus gehöre ich zu den etablierten Analysten im deutschsprachigen Raum. Nach mehr als zehn Jahren als Wertpapierberater bei der Deutschen Bank spezialisierte ich mich seit dem Börsencrash 1987 auf technische Analyse und charttechnische Methoden.

Als ehemaliger Chefredakteur mehrerer Börsenpublikationen entwickelte ich den "Aktienführer Neuer Markt" mit und führe heute einen Börsendienst, der sich auf wachstumsstarke Unternehmen fokussiert. Mein wöchentliches Markt-Barometer analysiert systematisch DAX, Dow Jones, Ölpreis, Währungen und Marktstimmung, um präzise Orientierung zu bieten.

Die Ergebnisse sprechen für sich: Leser meines Börsendienstes erzielten über zwei Jahrzehnte einen durchschnittlichen Depotzuwachs von +576%. Meine rechtzeitigen Warnungen vor dem Crash 2008 halfen vielen Anlegern, Verluste zu minimieren.

Heute teile ich meine Expertise durch den Newsletter "Chartanalyse-Trends", den Börsendienst "Momentum Trader", Vorträge auf Messen wie der Invest Stuttgart sowie YouTube-Videos. Mein "Timing is Money"-Ansatz identifiziert optimale Ein- und Ausstiegszeitpunkte für Aktien, Gold, Kryptowährungen und weitere Anlageklassen.