Der April wird für UBS zum Prüfstein. Zwei wichtige Termine stehen bevor — und die Bank kommt mit einem starken Rückenwind aus dem Geschäftsjahr 2025 in diese Phase.
CS-Altlasten: Rückkaufangebote abgewickelt
Zunächst ein weiteres Kapitel der Credit-Suisse-Integration: UBS hat die Endergebnisse zweier Rückkaufangebote für bestimmte Wertpapiere bekanntgegeben. Hintergrund sind Wertpapierverkäufe, die CS-Tochtergesellschaften ohne vollständige Registrierung nach US-Wertpapierrecht durchgeführt hatten — und die nach der Fusion unter UBS fortgesetzt wurden. Betroffene Investoren erhielten damit Rücktrittsrechte. Beim UBS Group Rescission Offer wurden Forderungen über rund 2,8 Millionen US-Dollar eingereicht; das separate Americas-Angebot verzeichnete keine gültigen Forderungen. Die Abwicklung erfolgte planmäßig zum 2. April.
Generalversammlung mit Schwergewichten
Am 15. April trifft sich UBS zur Generalversammlung in Basel. Neben einer Dividende von 1,10 US-Dollar je Aktie für das Geschäftsjahr 2025 steht eine bemerkenswerte Erneuerung im Verwaltungsrat auf der Agenda. Als neue Mitglieder kandidieren Markus Ronner, Luca Maestri — langjähriger CFO von Apple — sowie Agustín Carstens, ehemaliger Generaldirektor der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich. Die Ernennungen sollen das Fachwissen des Boards in regulatorischen und technologischen Fragen gezielt ausbauen.
Zwei Wochen später, am 29. April, folgen die Q1-2026-Zahlen. Die Messlatte liegt hoch: 2025 erzielte UBS einen Jahresgewinn von 7,8 Milliarden US-Dollar — ein Plus von 53 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die verwalteten Vermögen überstiegen erstmals 7 Billionen US-Dollar, die kumulierten Kosteneinsparungen aus der CS-Integration belaufen sich bereits auf 10,7 Milliarden US-Dollar bei einem Synergieziel von 13,5 Milliarden. Die Aktie notiert mit rund 34 Euro noch gut 17 Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch — ob die Q1-Zahlen das ändern, entscheidet sich Ende April.
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