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Symbolbild, KI-generiert

UBS Aktie: Milliarden-Entscheid naht!

Der Schweizer Bundesrat entscheidet über Kapitalanforderungen für UBS, die Milliarden ausmachen. Die Verordnung könnte die Bank deutlich entlasten und den Ton für die Parlamentsdebatte im Mai vorgeben.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Bundesrat entscheidet über Kapitalanrechnung am 22. April
  • Analysten erwarten deutliche Erleichterung für UBS
  • Parlament debattiert weitere Reformen Anfang Mai
  • UBS erzielte 2025 starken Nettogewinn von 7,8 Mrd. USD

Der Schweizer Bundesrat trifft am 22. April eine Entscheidung, die UBS Milliarden kosten oder ersparen kann. Es geht um die Frage, welche Vermögenswerte die Bank von ihrem CET1-Kernkapital ausschließen muss — und das Ergebnis dürfte den Ton für eine noch folgenreichere Parlamentsdebatte Anfang Mai setzen.

Verordnung mit Milliardenwirkung

Bank-of-America-Analysten sehen gute Chancen auf eine deutliche Erleichterung. Ihr Basisszenario: Der Bundesrat erlaubt, latente Steueransprüche bis zu einer Obergrenze von 10 Prozent als CET1-Kapital anzurechnen — im Einklang mit den Basel-III-Standards. Unter dieser Annahme würde die Kapitalbelastung aus den Regeln zu immateriellen Vermögenswerten auf rund 6,2 Milliarden US-Dollar sinken. Aktuell schätzen die Analysten sie auf 10,8 Milliarden Dollar.

Das wäre eine substanzielle Entlastung. Allerdings bleibt das Gesamtpaket belastend: UBS selbst beziffert die kombinierten Kapitalanforderungen aller Reformvorschläge auf rund 22 Milliarden Dollar über den Stand von Ende 2024 hinaus. Die Bank lobbyiert öffentlich gegen die Reformen.

Parlament debattiert am 4. Mai

Die Bundesratsverordnung fällt zeitlich mit einem zweiten, potenziell noch schwereren Vorschlag zusammen. Er betrifft die Kapitalbehandlung ausländischer Tochtergesellschaften — ein Bereich, der für eine global aufgestellte Bank wie UBS besonders ins Gewicht fällt. Das Schweizer Parlament debattiert den entsprechenden Gesetzentwurf am 4. Mai. Eine milde Verordnung des Bundesrats könnte dabei als Signal an die Parlamentarier wirken.

Die Aktie hat die Erwartungen bereits eingepreist. Auf Monatssicht legte das Papier rund 12 Prozent zu und notiert aktuell bei 36,45 Euro — knapp 11 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch vom Januar.

Neue Gesichter, starke Zahlen

Auf der Generalversammlung stimmten die Aktionäre einem neu aufgestellten Verwaltungsrat zu. Luca Maestri, langjähriger CFO von Apple, und Agustín Carstens, ehemaliger Generaldirektor der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich, wurden neu gewählt. Die Dividende von 1,10 US-Dollar je Aktie passierte mit nahezu 100 Prozent der Stimmen.

Das fundamentale Fundament ist solide: 2025 erzielte UBS einen Nettogewinn von 7,8 Milliarden Dollar — ein Plus von 53 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Am 29. April folgen die Zahlen für das erste Quartal 2026. Dann zeigt sich, ob die Bank die erhöhten Gewinnerwartungen von 3,22 Dollar je Aktie für das Gesamtjahr bereits im ersten Jahresviertel untermauern kann.

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