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Symbolbild, KI-generiert

UBS Aktie: KI-Studie und Konjunktursorgen

UBS-Studie zeigt: 60 Prozent der Schweizer Firmen nutzen KI, aber meist nur punktuell. Zugleich senkt die Bank ihre Konjunkturprognosen wegen des Ölpreisanstiegs.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • KI-Einsatz in Schweizer Firmen oft nur punktuell
  • UBS senkt Wachstumsprognosen für 2026 und 2027
  • US-iranischer Konflikt treibt Ölpreis in die Höhe
  • Stagflationsrisiko belastet Konjunkturausblick

Die Großbank UBS hat heute gleich auf zwei Feldern für Gesprächsstoff gesorgt: Eine umfangreiche Erhebung zur Künstlichen Intelligenz in der Schweizer Wirtschaft und angepasste Konjunkturprognosen rücken das Institut ins Zentrum der Aufmerksamkeit.

Schweizer Unternehmen nutzen KI — aber selektiv

Rund 2.500 Schweizer Unternehmen hat UBS für ihre aktuelle KI-Studie befragt. Das Ergebnis ist ernüchternd und aufschlussreich zugleich: Etwa 60 Prozent der befragten Firmen setzen Künstliche Intelligenz bereits ein — allerdings meist punktuell und ohne systematische Integration in ihre Geschäftsprozesse. Die Ökonomen sprechen von einer pragmatischen Nutzung: Dort, wo KI schnell Effizienzgewinne bringt, wird sie eingesetzt. Eine tiefergehende Transformation der Unternehmen bleibt bislang aus.

Ölpreis drückt auf Wachstumserwartungen

Gleichzeitig haben die UBS-Ökonomen ihre Schweizer Wachstums- und Inflationsprognosen für 2026 und 2027 nach unten korrigiert. Als zentraler Treiber gilt der US-iranische Konflikt, der seit Ende Februar andauert und den Ölpreis merklich in die Höhe getrieben hat. Höhere Energiepreise belasten die Importkosten und dämpfen das Wachstum — eine klassische Stagflationsgefahr, die UBS-Ökonom Alessandro Bee explizit anspricht.

Das Zusammenspiel aus gedämpfteren Wachstumsaussichten und steigendem Preisdruck stellt die Schweizer Wirtschaft vor eine schwierige Abwägung. Für UBS selbst bedeuten schwächere Konjunkturperspektiven in der Heimat potenziell rückläufige Kreditnachfrage und geringeren Beratungsbedarf — beides Felder, in denen die Bank stark engagiert ist.

Die Veröffentlichung beider Analysen am heutigen Dienstag unterstreicht, wie eng wirtschaftspolitische Verwerfungen und technologische Entwicklungen derzeit miteinander verknüpft sind.

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