Sergio Ermotti stellt klar: Die UBS bleibt eine Schweizer Bank. Trotz der hitzigen Debatte um schärfere Kapitalvorschriften nach der Notübernahme der Credit Suisse sieht der CEO die Zukunft des Instituts fest in der Heimat verwurzelt. Auf dem Swiss Economic Forum unterstrich er die gegenseitige Abhängigkeit zwischen Bankhaus und Standort.
Politische Kante und Integration
Ermotti mischt sich dabei auch in die Innenpolitik ein. Die SVP-Initiative „Keine 10-Millionen-Schweiz“ bezeichnete er als kontraproduktiv für die wirtschaftliche Entwicklung. Parallel dazu treibt das Management die Integration der Credit Suisse voran. Der Zeitplan steht: Der Prozess soll bis Ende 2026 abgeschlossen sein.
Indes zeigt sich der Aktienkurs stabil. Das Papier notiert aktuell bei 41,01 Euro, was einem leichten Tagesplus von 0,27 Prozent entspricht. Auf Jahressicht summiert sich der Wertzuwachs damit auf knapp 43 Prozent.
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Das 52-Wochen-Hoch von 42,00 Euro bleibt in unmittelbarer Schlagdistanz. Zuletzt erwirtschaftete die Großbank einen Quartalsgewinn von 0,94 CHF je Aktie. Marktteilnehmer achten nun verstärkt auf die kommenden Termine zur Bilanzpräsentation.
Das Handelsvolumen an der SIX liegt derweil bei rund 7,18 Millionen Stücken. Die Volatilität bewegt sich annualisiert bei 25,83 Prozent, während der RSI-Wert von 60,4 eine neutrale Tendenz anzeigt. Die kommenden Berichte zur strategischen Ausrichtung liefern den nächsten Indikator dafür, wie die Bank den regulatorischen Druck in Bern mit ihren globalen Wachstumszielen vereinbart.
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