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Symbolbild, KI-generiert

UBS: 37 Milliarden Nettoneuzuflüsse im Q1

Die UBS treibt ihr US-Geschäft voran und verzeichnet hohe Nettomittelzuflüsse. Die Integration der Credit Suisse schreitet planmäßig voran.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Expansionskurs in den USA
  • Hohe Neugelder in der Vermögensverwaltung
  • Credit-Suisse-Integration auf Kurs
  • Aktienrückkaufprogramm angekündigt

Die Übernahme der Credit Suisse galt als historischer Kraftakt. Inzwischen blickt die UBS Group weit über die heimischen Grenzen hinaus. Konzernchef Sergio Ermotti treibt die Expansion in den Vereinigten Staaten voran und schließt selbst Zukäufe nicht mehr aus. Das honoriert der Markt mit einem stabilen Aufwärtstrend.

Am Donnerstagabend ging das Papier bei 37,98 Euro aus dem Handel. Auf Jahressicht verzeichnet die Bank damit einen Wertzuwachs von gut 37 Prozent. Der Titel notiert aktuell komfortabel über seiner 50-Tage-Linie.

US-Expansion und Neugelder

Ermotti signalisierte kürzlich eine offene Haltung gegenüber künftigen Akquisitionen im amerikanischen Markt. Ein Zukauf sei zwar keine zwingende Voraussetzung für das Wachstum, man wolle sich aber alle Optionen offenhalten. Personell untermauert das Institut diese Ambitionen bereits. Mit der Ernennung von Rick Penafiel zum Market Executive rückt Süd-Florida stärker in den Fokus der Strategen.

Parallel dazu läuft das operative Geschäft auf Hochtouren. Die Investmentbank RBC hob das Rating für die UBS-Aktie auf „Outperform“ an. Die Analysten verweisen auf die starke Dynamik im ersten Quartal 2026. Vor allem die hohen Nettoneuzuflüsse überraschten positiv: Die Vermögensverwaltung sammelte 37 Milliarden US-Dollar ein, das Asset Management steuerte weitere 14 Milliarden US-Dollar bei.

Integration auf Kurs

Ein wesentlicher Treiber der positiven Stimmung bleibt die Zusammenführung mit der ehemaligen Konkurrentin. Im März überschritt die Bank einen kritischen Meilenstein. Die weltweite Migration von rund 1,2 Millionen Kundenkonten auf die UBS-Systeme wurde erfolgreich abgeschlossen. Damit ist das Fundament für die finale Integrationsphase gelegt.

Das Management sieht sich auf Kurs, das Mammutprojekt bis Ende 2026 weitgehend zu beenden. Die bisherigen Bruttokosteneinsparungen beliefen sich zuletzt auf 11,5 Milliarden US-Dollar. Bis zum endgültigen Abschluss peilt die Führung ein Sparvolumen von 13,5 Milliarden US-Dollar an.

Politischer Aufschub

Rückenwind liefert auch die heimische Politik. Der Schweizer Bundesrat hatte im April strenge Maximalforderungen für neue Eigenkapitalregeln ins Spiel gebracht. Eine Entscheidung darüber vertagte das Parlament nun auf den Spätsommer. Marktbeobachter rechnen damit, dass die ursprünglichen Vorschläge im weiteren politischen Prozess abgeschwächt werden.

Aktionäre profitieren derweil von konkreten Kapitalmaßnahmen. Bis zur Vorlage der Halbjahreszahlen im Juli plant die UBS, eigene Aktien im Wert von rund drei Milliarden US-Dollar zurückzukaufen. Hinzu kommt eine für das laufende Jahr in Aussicht gestellte Dividende von 1,25 US-Dollar je Anteilsschein.

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