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Uber Aktie: Milliarden-Allianz mit Rivian

Uber investiert bis zu 1,25 Milliarden Dollar in Rivian und plant den exklusiven Einsatz von 10.000 autonomen Fahrzeugen ab 2028 über seine Plattform.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Strategische Allianz für autonome Mobilität
  • Start mit 10.000 Robotaxis in 2028
  • Rivian-Aktie mit deutlichem Kursanstieg
  • Expansion in 25 Städte bis 2031

Uber geht eine strategische Partnerschaft mit dem Elektrofahrzeughersteller Rivian ein – und das im großen Stil. Bis 2031 fließen bis zu 1,25 Milliarden Dollar in den Deal, der den Fahrdienstleister tief in die Welt der autonomen Mobilität katapultiert.

Der Plan hinter dem Investment

Konkret sieht die Vereinbarung vor, dass Uber zunächst 300 Millionen Dollar fest investiert. In einer ersten Rollout-Phase sollen 10.000 vollautonome Rivian-R2-Fahrzeuge als Robotaxis eingesetzt werden – exklusiv über die Uber-Plattform buchbar. Der Startschuss fällt 2028 in San Francisco und Miami.

Ab 2030 besteht zudem die Option, bis zu 40.000 weitere autonome R2-Fahrzeuge zu erwerben. Das Ziel: Bis Ende 2031 sollen die selbstfahrenden Taxis in 25 Städten in den USA, Kanada und Europa verfügbar sein.

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Rivian springt – Uber bleibt im Rampenlicht

Die unmittelbare Kursreaktion gehörte heute Morgen eindeutig Rivian, dessen Aktie im vorbörslichen Handel um mehr als acht Prozent auf rund 16,81 Dollar anzog. Für Uber ist die Partnerschaft dennoch strategisch bedeutsam: Das Unternehmen positioniert sich als bevorzugte Vertriebsplattform für autonome Flotten – ohne selbst die kapitalintensive Fahrzeugentwicklung stemmen zu müssen.

Das ist durchaus clever. Wer die Infrastruktur kontrolliert, über die Robotaxis an Fahrgäste vermittelt werden, sitzt langfristig an einem zentralen Hebel im Markt für autonomes Fahren. Ob das Modell in der Praxis aufgeht, wird sich spätestens 2028 zeigen.

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Felix Baarz

Felix Baarz ist Wirtschaftsjournalist mit mehr als 15 Jahren Erfahrung in der Berichterstattung über internationale Finanzmärkte. Als gebürtiger Kölner begann er seine Laufbahn bei einer deutschen Fachpublikation, bevor er für sechs Jahre nach New York zog.

In New York berichtete er direkt aus dem Zentrum der globalen Finanzwelt über Entwicklungen an der Wall Street und wirtschaftspolitische Entscheidungen von internationaler Tragweite. Diese Zeit prägte seine analytische Herangehensweise an komplexe Wirtschaftsthemen.

Heute arbeitet Baarz als freier Journalist für führende deutschsprachige Wirtschafts- und Finanzmedien. Seine Schwerpunkte liegen auf der fundierten Analyse globaler Finanzmärkte und der verständlichen Aufbereitung wirtschaftspolitischer Zusammenhänge. Neben seiner schriftlichen Arbeit moderiert er Fachdiskussionen und nimmt an Expertenrunden teil.

Sein journalistischer Ansatz kombiniert tiefgreifende Recherche mit präziser Analyse, um Lesern Orientierung in einer sich wandelnden Wirtschaftswelt zu bieten.