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Symbolbild, KI-generiert

TUI Aktie: Smiles Rewards Club startet am 13. Oktober

TUI erweitert Angebote und digitale Kundenbindung; die EBIT-Spanne wurde auf 1,2 bis 1,3 Milliarden Euro eingegrenzt.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Spanien und Ägypten im Winter gefragt
  • Smiles Rewards Club startet am 13. Oktober
  • EBIT-Ausblick auf 1,2 bis 1,3 Milliarden Euro verengt
  • Barclays senkte das Kursziel auf 8,75 Euro

Der Touristikkonzern TUI stellt im operativen Geschäft die Weichen für die kältere Jahreszeit und das kommende Reisejahr. Neben neuen Angebotsschwerpunkten erweitert das Unternehmen seine digitale Infrastruktur und stärkt die Kundenbindung.

An der Börse ging die TUI-Aktie am Freitag mit einem Schlusskurs von 6,88 Euro aus dem Handel, was auf Sicht von sieben Tagen einem Zuwachs von 3,3 Prozent entspricht. Seit Jahresanfang verzeichnet das Papier dennoch einen Rückgang von 23 Prozent.

Neue Angebote und erweiterte Vertriebswege

Für den Winter 2026/27 zeichnen sich nach Angaben von TUI Österreich Spanien und Ägypten als besonders gefragte Reiseziele ab, während bei den Fernreisen Thailand an der Spitze liegt.

Um der veränderten Kundennachfrage nach besonderen Reiseerlebnissen zu begegnen, führt der Veranstalter die neue Produktlinie „Dine & Discover“ ein. Medienberichten zufolge verzeichnet auch das deutsche Geschäft eine wieder anziehende Nachfrage nach Fernreisen, wobei Buchungen zunehmend kurzfristig erfolgen.

Gleichzeitig forciert der Konzern die digitale Kundenbindung. Am 13. Oktober startet in Deutschland, Österreich und der Schweiz das markeneigene Treueprogramm Smiles Rewards Club, für das nach Unternehmensangaben bereits über eine Million registrierte Mitglieder vorliegen.

Parallel dazu treibt TUI die technische Vermarktung voran: Gemeinsam mit dem Start-up Airxelerate nahm TUI Airline Medienberichten zufolge die Plattform Calisto Air in Betrieb, über die ab dem Sommerflugplan 2027 auch konzernfremde Reiseveranstalter freie Flugkapazitäten buchen können.

Kurszielanpassungen und Signale der Konzernführung

Die Entwicklungen begleiten mehrere Analystenhäuser mit aktualisierten Bewertungen. Medienberichten zufolge senkte Barclays am Freitag das Kursziel für TUI von 9,75 Euro auf 8,75 Euro, behielt die Einstufung „Overweight“ jedoch bei. Zuvor hatte am 23. September bereits Deutsche Bank Research das Kursziel von 10,50 Euro auf 10,10 Euro zurückgenommen, die Einstufung aber ebenfalls mit „Buy“ bestätigt.

Aus der Unternehmensführung kamen am 23. September zudem Signale des Vertrauens. Einer Pflichtmitteilung zufolge tätigten Vorstandschef Sebastian Ebel sowie Vorstandsmitglied Sybille Reiß Zukäufe eigener TUI-Aktien.

Belastungsfaktoren und anstehende Meilensteine

Fundamental bleibt das Umfeld anspruchsvoll. Vor rund zwei Wochen grenzte TUI den Ausblick für das bereinigte operative Ergebnis (EBIT) auf 1,2 Milliarden bis 1,3 Milliarden Euro ein, nachdem zuvor eine Spanne von 1,1 Milliarden bis 1,4 Milliarden Euro gegolten hatte. Der Konzern verwies dabei auf die Belastungen durch den Iran-Krieg und ein spürbar kurzfristigeres Buchungsverhalten; die Umsatzprognose bleibt weiterhin ausgesetzt.

An der Führungsspitze zeichnet sich unterdessen Kontinuität ab: Die Amtszeit des Aufsichtsratsvorsitzenden Dieter Zetsche endet im Februar 2027, als sein Nachfolger wird Johan Lundgren einhellig von den Vertretern der Anteilseigner und Arbeitnehmer unterstützt. Ein vollständiges Bild der finanziellen Verfassung liefert der 9. Dezember 2026, an dem TUI die Geschäftszahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr präsentieren wird.

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