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TSMC Aktie: Zuversicht steigt!

TSMCs Chipfabrik in Arizona erreicht höhere Ausbeute als das Stammwerk in Taiwan und erwirtschaftet erstmals einen Gewinn. Die Expansion in den USA verläuft erfolgreich.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • US-Produktion übertrifft taiwanesische Ausbeute
  • Erstmals schwarze Zahlen in Arizona
  • Rekordinvestitionen für Technologieführerschaft
  • Starke Quartalsprognosen für 2026

Die Fertigung in Arizona läuft besser als erwartet — und das ist keine Kleinigkeit. Der 4-Nanometer-Prozess am US-Standort erreicht eine Ausbeute, die vier Prozentpunkte über der des Stammwerks in Hsinchu liegt. Wer bislang davon ausging, dass amerikanische Chipfertigung zwangsläufig ineffizienter ist, muss diese Annahme revidieren.

Erster Gewinn aus den USA

Trotz deutlich höherer Betriebskosten — Berichten zufolge zwei- bis dreimal so hoch wie in Taiwan — schrieb die US-Tochter im ersten Halbjahr 2025 erstmals schwarze Zahlen. Der Gewinn belief sich auf rund 150 Millionen US-Dollar. Das ist kein Zufallsergebnis, sondern spiegelt den fortschreitenden Hochlauf der Produktion wider.

Der bestätigte Arizona-Ausbauplan umfasst sechs Waferfabriken, zwei Packaging-Anlagen und ein Forschungszentrum. Für das Geschäftsjahr 2026 plant TSMC Investitionen zwischen 52 und 56 Milliarden US-Dollar — ein Niveau, das die globale Technologieführerschaft langfristig absichern soll.

Die fortschrittlichsten Prozesse bleiben vorerst in Taiwan. Die Massenproduktion des A16-Verfahrens startet dort in der zweiten Jahreshälfte 2026. Für Arizona ist A16 erst gegen Ende des Jahrzehnts geplant; die 2-Nanometer-Fertigung läuft in Taiwan bereits seit dem vierten Quartal 2025.

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Analysten und Q1-Zahlen im Blick

Mitte April stehen die Quartalsergebnisse für Q1 2026 an. Der Marktkonsens erwartet einen Umsatz von rund 35,25 Milliarden US-Dollar — ein Plus von 38 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Beim Gewinn je Aktie werden 3,26 US-Dollar prognostiziert, was einem Wachstum von 52 Prozent entspräche.

Die institutionelle Stimmung ist positiv. Citigroup bestätigte zuletzt sein Kaufvotum und erhöhte das Kursziel auf 2.800 Taiwanische Dollar mit Verweis auf anhaltende KI-Nachfrage. Barclays bleibt ebenfalls bei „Buy“ mit einem Ziel von 450 US-Dollar für die US-notierten Aktien. Mit einem Forward-KGV von rund 28 liegt TSMC noch unterhalb des Branchendurchschnitts von 32,2 — trotz vollständig ausgebuchter Kapazitäten bei den 3- und 5-Nanometer-Knoten.

Goldman Sachs prognostizierte am 5. April, dass KI-getriebene Hardwarenachfrage den weltweiten Halbleiterumsatz bis Ende 2026 um 49 Prozent steigen lassen wird. TSMC, als Auftragsfertiger für Nvidia, Apple und AMD, dürfte davon stärker profitieren als jeder andere Anbieter im Markt.

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