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TSMC Aktie: Quartalszahlen am 16. Juli

Der taiwanische Chipriese TSMC erwartet einen deutlichen Gewinnsprung für Q2. Analysten zeigen sich vor den Zahlen optimistisch und heben die Kursziele an.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Quartalszahlen am 16. Juli
  • Analysten erhöhen Kursziele
  • Geplante Preiserhöhung ab 2027
  • Massive Investitionen in neue Technik

TSMC steuert auf einen entscheidenden Juli zu. Während viele Tech-Werte zuletzt korrigierten, rücken die Chiphersteller wieder stärker in das Zentrum der Aufmerksamkeit. Die Erwartungen an den Branchenprimus aus Taiwan sind massiv gestiegen.

Aktuell notiert die Aktie bei 397,50 Euro. Das entspricht einem minimalen Rückgang von 0,38 Prozent gegenüber dem Vortag. Auf Jahressicht bleibt die Performance mit einem Plus von fast 107 Prozent jedoch außergewöhnlich stark.

Analysten heben die Daumen

Am 16. Juli veröffentlicht TSMC die Ergebnisse für das zweite Quartal. Große Banken wie die UBS haben ihre Kursziele im Vorfeld bereits angehoben. Die Experten trauen dem Papier nun Kurse von bis zu 3.500 Taiwan-Dollar zu.

Der Markt rechnet mit einem deutlichen Gewinnsprung. Das Ergebnis je Aktie soll laut Konsensschätzung auf 3,80 US-Dollar klettern. Im Vorjahresquartal verdiente der Konzern lediglich 2,47 US-Dollar pro Anteilschein.

Der Umsatz dürfte die Marke von 40 Milliarden US-Dollar erreichen. Getrieben wird dieses Wachstum vor allem durch den Hunger nach KI-Rechenpower. Ein Ende dieser Entwicklung ist vorerst nicht abzusehen.

Preismacht und Expansionskurs

TSMC plant offenbar den nächsten strategischen Schritt. Ab Anfang 2027 könnten die Preise für modernste Fertigungsverfahren um bis zu zehn Prozent steigen. Die Kunden scheinen bereit, diese Aufschläge für den Zugang zu High-End-Chips zu zahlen.

Um den Marktanteil von rund 70 Prozent zu verteidigen, investiert das Unternehmen massiv. Die jährlichen Ausgaben könnten bis 2028 auf 95 Milliarden US-Dollar anschwellen. Geld fließt vor allem in die Entwicklung noch kleinerer Chip-Strukturen.

Großkunden wie Apple sichern sich bereits jetzt Kapazitäten für das Jahr 2028. Es geht dabei um die Produktion der künftigen 1,4-Nanometer-Generation. Niemand will im Wettlauf um die schnellsten Prozessoren ins Hintertreffen geraten.

Die technische Lage der Aktie bleibt konstruktiv. Mit einem RSI von 58,9 ist das Papier weit von einer Überhitzung entfernt. Am 16. Juli folgen die harten Fakten zum abgelaufenen Quartal.

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Diskussion zu TSMC

Andreas Sommer

Mit über 40 Jahren Erfahrung im Bankwesen und Börsenjournalismus gehöre ich zu den etablierten Analysten im deutschsprachigen Raum. Nach mehr als zehn Jahren als Wertpapierberater bei der Deutschen Bank spezialisierte ich mich seit dem Börsencrash 1987 auf technische Analyse und charttechnische Methoden.

Als ehemaliger Chefredakteur mehrerer Börsenpublikationen entwickelte ich den "Aktienführer Neuer Markt" mit und führe heute einen Börsendienst, der sich auf wachstumsstarke Unternehmen fokussiert. Mein wöchentliches Markt-Barometer analysiert systematisch DAX, Dow Jones, Ölpreis, Währungen und Marktstimmung, um präzise Orientierung zu bieten.

Die Ergebnisse sprechen für sich: Leser meines Börsendienstes erzielten über zwei Jahrzehnte einen durchschnittlichen Depotzuwachs von +576%. Meine rechtzeitigen Warnungen vor dem Crash 2008 halfen vielen Anlegern, Verluste zu minimieren.

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