402,46 Dollar — ein neues Allzeithoch. TSMC schloss den Freitag auf diesem Niveau und legte damit den Schlusspunkt unter eine bemerkenswerte Woche. Der Kurs stieg allein am Freitag um mehr als fünf Prozent. Seit Jahresbeginn hat die Aktie fast 47 Prozent zugelegt.
Der Auslöser: das North America Technology Symposium in Santa Clara. Dort legte TSMC seinen Produktionsfahrplan bis 2029 vor — und die Ankündigungen hatten es in sich.
A13 und Arizona: zwei Treiber, eine Botschaft
Das Herzstück der Präsentation war der A13-Prozess. TSMC plant dessen Massenproduktion für 2029. Gegenüber dem Vorgänger A14 soll A13 die Chipfläche um sechs Prozent effizienter nutzen — bei voller Kompatibilität mit bestehenden Designregeln. Besonders für KI- und Hochleistungsrechner-Anwendungen ist das relevant.
Parallel dazu bestätigte das Management den Bau der ersten Chipverpackungsanlage in Arizona. Die Anlage soll bis 2029 CoWoS- und 3D-IC-Technologie in die USA bringen. Deputy Co-Chief Operations Officer Kevin Zhang nannte das Ziel klar: Chips sollen nicht mehr für die Endverpackung nach Taiwan zurückgeschickt werden müssen. Das adressiert direkt Lieferkettenprobleme für Kunden wie Nvidia und Apple.
Technologische Details im Überblick
Neben dem A13 gab TSMC auch Einblicke in den A12-Prozess. Dieser setzt auf eine „Super Power Rail“-Architektur mit rückseitiger Stromversorgung — optimiert für KI-Logik. Außerdem konkretisierte das Unternehmen den N2U-Prozess innerhalb seiner 2-Nanometer-Plattform. N2U soll 2028 in Produktion gehen und gegenüber dem N2P-Knoten drei bis vier Prozent mehr Geschwindigkeit oder acht bis zehn Prozent weniger Stromverbrauch bieten.
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Die CoWoS-Technologie skaliert TSMC ebenfalls deutlich. Die Retikelgröße wächst von 5,5-fach auf 14-fach. Das erlaubt die Integration von bis zu zehn Recheneinheiten und 20 HBM-Speicherstapeln in einem einzigen Gehäuse.
Was jetzt zählt
Der Kursanstieg von fast 180 Prozent in zwölf Monaten spiegelt die Erwartungen wider, die sich rund um KI-Infrastruktur aufgebaut haben. TSMC ist dabei kein Profiteur am Rand — der Konzern ist das Fundament.
Die Q1-Zahlen hat TSMC bereits Anfang April vorgelegt. In den kommenden Wochen rücken Fortschrittsberichte zur Arizona-Anlage und die Kapitalplanung für die Technologiesprünge 2028 und 2029 in den Mittelpunkt. Wer wissen will, ob die Roadmap hält, was sie verspricht, wird genau dort hinschauen müssen.
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