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Symbolbild, KI-generiert

TSMC Aktie: 28-nm-Produktion um ein Viertel gedrosselt

TSMC drosselt 28-nm-Fertigung und fokussiert auf KI-Verpackungstechnologien. Die Aktie erreicht neue Höchststände, während Analysten die Zukunftsperspektiven bewerten.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Aktie erreicht neues Allzeithoch
  • Rückgang der 28-nm-Chip-Produktion
  • Fokus auf KI-Verpackungstechnologien
  • Partnerschaft mit Amkor Technology

Der taiwanesische Chipgigant TSMC erreicht neue Höhen — und stellt parallel die Weichen für die Zukunft. Seit Wochenbeginn notiert die Aktie auf einem Allzeithoch von 2.510 NT$ (umgerechnet gut 408 Euro). Das Plus: 49,45 Prozent seit Jahresanfang, 124 Prozent in zwölf Monaten.

Doch der Kurs allein erzählt nicht die ganze Geschichte.

Fabrik-Umbau für KI-Welt

Hinter der Rally steckt ein strategischer Schwenk in der Produktion. TSMC drosselt die Fertigung von 28-nm-Chips in seiner Fab 15A um rund ein Viertel. Statt 200.000 Wafern pro Monat sind es nur noch 150.000. Marktbeobachter werten das als gezielte Umverteilung hin zu modernen Verpackungstechnologien — speziell für Interposer, die in KI-Systemen und Hochleistungsrechnern stecken.

Ein klarer Fokus auf genau jene Bereiche, die derzeit am stärksten wachsen.

Parallel dazu sichert sich TSMC die Lieferkette in Nordamerika. Ein zehnjähriger Partnerschaftsvertrag mit Amkor Technology soll Test- und Verpackungsdienstleistungen in Arizona bündeln. Die Botschaft an Investoren: TSMC baut seine Präsenz außerhalb Taiwans aus — und das mit konkretem Zeitplan.

Dominanz mit Zahlen

TSMC kontrolliert über 90 Prozent der weltweiten Fertigung für die modernsten Chip-Knoten. Das zeigt sich in den Zahlen: Im ersten Quartal 2026 stiegen die Einnahmen um 41 Prozent auf 35,9 Milliarden Dollar. 61 Prozent davon stammen aus dem Hochleistungsrechnen, dem HPC-Segment — das Kerngeschäft mit Nvidia, Apple und AMD.

Die technologische Roadmap bleibt ambitioniert. Während der N2-Knoten bereits in Massenproduktion läuft, ist der A14-Knoten für 2028 angekündigt. Analysten reagieren mit angehobenen Kurszielen.

Die Aktie notiert nahe ihrem 52-Wochen-Hoch von 414 Euro und liegt 45 Prozent über dem 200-Tage-Durchschnitt. Der RSI von 66,8 deutet auf Spielraum nach oben — bei einer annualisierten Volatilität von 45 Prozent bleibt das Papier allerdings kein ruhiger Hafen.

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