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Symbolbild, KI-generiert

TSMC Aktie: 111 Milliarden Dollar Intraday-Verlust

TSMC erlebt historischen Kurssturz, erholt sich aber schnell. Starke Partner und KI-Allianzen stützen den Chipgiganten.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Größter Intraday-Verlust der Firmengeschichte
  • Aktie schließt dennoch mit Tagesgewinn
  • Intel und SK Group als starke Verbündete
  • Technische Erholung nach dem Kurseinbruch

Die Börse in Taipeh erlebte am Montag einen beispiellosen Einbruch. Mittendrin stand Taiwan Semiconductor Manufacturing (TSMC). Der Chipgigant verzeichnete den größten Intraday-Verlust seiner Geschichte. Zwischenzeitlich lösten sich rund 111 Milliarden US-Dollar an Marktwert in Luft auf.

Trotz des frühen Bebens zeigte die Aktie enorme Widerstandskraft. Aktuell notiert das Papier bei 369,50 Euro. Das entspricht einem Tagesplus von 2,64 Prozent. Seit Jahresbeginn steht damit immer noch ein satter Gewinn von über 35 Prozent auf der Anzeigetafel.

Globale Schockwellen erfassen Asien

Der Auslöser für den Kursrutsch lag in den USA. Starke Arbeitsmarktdaten schürten am Freitag neue Zinsängste. Der Philadelphia Semiconductor Index brach daraufhin um über zehn Prozent ein. Schwache Umsatzzahlen von Broadcom drückten zusätzlich auf die Stimmung im KI-Sektor.

Parallel dazu eskalierte der Konflikt zwischen Iran und Israel. Der Ölpreis für die Sorte Brent sprang um fünf Prozent nach oben. Diese toxische Mischung erfasste ganz Asien. Der südkoreanische KOSPI und der japanische Nikkei verzeichneten ebenfalls massive Verluste.

Starke Allianzen stützen den Kurs

Operativ bleibt TSMC hervorragend aufgestellt. Auf der Computex in Taipeh bekräftigte Intel-CEO Lip-Bu Tan die langjährige Partnerschaft. Intel lagert die Produktion seiner fortschrittlichsten Chips weiterhin an die Taiwaner aus. Die Folge: Planungssicherheit in turbulenten Zeiten.

TSMC-Chef C.C. Wei traf sich kürzlich mit Chey Tae-won, dem Vorsitzenden der SK Group. Beide Konzerne treiben gemeinsam die globale KI-Allianz voran. Der Fokus liegt auf neuen Speicherchips und modernen Verpackungstechnologien. Nvidia-Chef Jensen Huang sieht in der aktuellen Volatilität sogar eine klare Kaufgelegenheit.

Technisch hat sich die Lage nach dem Kurssturz schnell wieder beruhigt. Der Relative-Stärke-Index signalisiert mit einem Wert von knapp 58 ein neutrales Niveau. Die Aktie notiert nur gut fünf Prozent unter ihrem jüngsten Rekordhoch. Hält das aktuelle Kursniveau, bleibt der langfristige Aufwärtstrend trotz der enormen Schwankungen intakt.

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Redaktion Kapitalmarktexperten

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