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Symbolbild, KI-generiert

Tropical Battery Aktie: Turnaround gelungen

Tropical Battery schließt 2025 mit deutlichem Umsatzplus und Gewinnwende ab. Die Integration der US-Akquisition Rose Electronics und der Einstieg eines staatlichen Fonds stärken das Unternehmen, während hohe Zinskosten ein Risiko bleiben.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Umsatz steigt auf 6,44 Milliarden JMD
  • Rückkehr in die schwarzen Zahlen
  • Staatlicher Fonds wird zweitgrößter Anteilseigner
  • Hohe Finanzierungskosten belasten Ergebnis

Tropical Battery hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem deutlichen finanziellen Umschwung beendet. Nach einem hohen Verlust im Vorjahr gelang dem Unternehmen durch die Integration der US-Akquisition Rose Electronics der Sprung zurück in die Profitabilität. Anleger fragen sich: Kann das operative Wachstum die signifikante Schuldenlast langfristig tragen?

  • Umsatz: 6,44 Mrd. JMD (+14,6 %)
  • Nettogewinn: 59,7 Mio. JMD (Vorjahr: -121,4 Mio. JMD)
  • Operativer Cashflow: 60,1 Mio. JMD (Vorjahr: -377,9 Mio. JMD)

Wachstum durch Nordamerika-Expansion

Der Bruttoumsatz kletterte im abgelaufenen Geschäftsjahr auf 6,44 Milliarden JMD. Dieser Zuwachs resultiert primär aus der Konsolidierung internationaler Tochtergesellschaften und einem stabilen Kerngeschäft in der Batteriedistribution. Das operative Ergebnis (EBITDA) erreichte 785,1 Millionen JMD, wobei ein einmaliger Buchgewinn von 235,3 Millionen JMD aus der Neubewertung von Übernahmeverpflichtungen enthalten ist.

Besonders die Übernahme von Rose Electronics ermöglichte den Markteintritt in Nordamerika. Damit diversifizierte das Unternehmen seine Erlösströme und erschloss neue Kundenkreise in der Luftfahrt- und Medizintechnik. Auch die Cashflow-Situation verbesserte sich signifikant und drehte mit 60,1 Millionen JMD nach einem hohen Abfluss im Vorjahr wieder ins Positive.

Staatlicher Fonds wird Großaktionär

Im Rahmen eines zusätzlichen öffentlichen Angebots (APO) generierte das Unternehmen Nettoerlöse von rund 643 Millionen JMD. Dieser Schritt war die Voraussetzung für den im August vollzogenen Wechsel vom Junior Market in den Main Market der Jamaica Stock Exchange.

Ein markantes Detail der Kapitalmaßnahme ist der Einstieg des National Insurance Fund (NIF). Der staatliche Fonds zeichnete über zwei Drittel der neuen Aktien und investierte rund 500 Millionen JMD. Mit einem Anteil von 15,35 % stieg der NIF zum zweitgrößten Aktionär des Unternehmens nach der Muttergesellschaft Dai Diverze auf.

Zinslast bleibt zentrales Risiko

Trotz der Rückkehr in die Gewinnzone belasten hohe Finanzierungskosten die Bilanz. Die Nettofinanzkosten stiegen auf 580,6 Millionen JMD und zehrten damit einen Großteil des operativen Gewinns auf. Diese Kosten sind primär auf die Finanzierung der jüngsten Akquisitionen zurückzuführen.

Ein weiterer Fokus der Wirtschaftsprüfer liegt auf dem Goodwill in Höhe von 2,97 Milliarden JMD. Da dieser Posten maßgeblich von zukünftigen Cashflow-Prognosen abhängt, bleibt er eine sensible Bilanzposition. Das Management legt die Priorität für die kommende Periode auf die Refinanzierung und Umstrukturierung der bestehenden Schulden, um die Zinsbelastung zu senken und die Liquidität weiter zu stärken.

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