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Symbolbild, KI-generiert

Tower Hill Mines Aktie: Livengood mit 13,6 Millionen Unzen neu bewertet

International Tower Hill Mines prüft Livengood mit höheren Goldpreisen und neuen Verfahren. Bohrungen liefern frisches Probenmaterial für Tests.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Neue Machbarkeitsstudie für Livengood
  • Höhere Goldpreisannahmen als zuvor
  • Kernbohrungen am Money Knob
  • 13,6 Mio Unzen in Ressourcenbasis

International Tower Hill Mines schaltet bei seinem Livengood Gold Project in Alaska in einen neuen Prüfmodus. Das Unternehmen lässt die Wirtschaftlichkeit nun mit einem frischen Feasibility-Prozess und neuen Bohrungen auf den Prüfstand stellen. Im Kern geht es um eine einfache Frage: Lässt sich aus dem großen Vorkommen mehr herausholen als bisher angenommen?

Neue Studie, neue Annahmen

Für die erste Phase der Machbarkeitsstudie hat International Tower Hill Mines ein Konsortium aus BBA, Hatch, Newfields, RDA und JDS beauftragt. Die Gruppe soll technische Verbesserungen prüfen, die die Projektökonomie stärken könnten. Im Fokus stehen dabei unter anderem alternative Goldgewinnungsverfahren wie Pressure Oxidation, kurz POX.

Der Schritt ist mehr als Formalie. Das Unternehmen testet das Projekt auf Basis höherer Goldpreisannahmen als in früheren Analysen, wo 1.680 Dollar je Unze zugrunde lagen. Damit rückt Livengood in ein anderes Bewertungsumfeld. Das kann die Rentabilität spürbar verändern.

Bohrungen liefern frisches Material

Parallel dazu läuft am Money Knob Deposit ein Kernbohrprogramm. Alloy Drilling hat dafür zwei Bohranlagen mobilisiert. Ziel ist es, frisches Erzmaterial für metallurgische Tests zu gewinnen.

Diese Proben sind wichtig für die Detailarbeit. Sie sollen helfen, das technische Modell zu schärfen und die Minenplanung besser auszurichten. Gerade bei einem Projekt mit großer Ressourcengrundlage kann der Unterschied zwischen theoretischem Potenzial und belastbarer Machbarkeit im Detail liegen.

Livengood verfügt über 13,6 Millionen Unzen in der gemessenen und angezeigten Kategorie. Darin enthalten sind 9,0 Millionen Unzen an nachgewiesenen und wahrscheinlichen Goldreserven. Das macht das Projekt für Investoren interessant, die auf größere nordamerikanische Goldentwickler setzen.

Viel Substanz, aber noch kein Schlussstrich

Für den Markt ist vor allem relevant, dass International Tower Hill Mines nicht nur plant, sondern aktiv technische Hebel ausprobiert. Höhere Goldpreisannahmen, veränderte Verarbeitungsmethoden und neue Bohrdaten können die Bewertung des Projekts deutlich beeinflussen. Die Arbeiten zielen darauf, aus einer großen Lagerstätte ein robusteres Entwicklungsmodell zu machen.

Im weiteren Verlauf dürften nun vor allem die Ergebnisse der metallurgischen Tests und der ersten Machbarkeitsphase zählen. Sie werden zeigen, ob Livengood mit den neuen Annahmen wirtschaftlich näher an eine umsetzbare Projektstruktur rückt.

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