TotalEnergies meldet signifikante Fortschritte beim Ausbau der globalen Ölförderung in Brasilien und Libyen. Doch während neue Kapazitäten ans Netz gehen, erzwingen Drohnenangriffe in Katar einen plötzlichen Lieferstopp bei wichtigem Flüssigerdgas. Wie steckt der Konzern diesen operativen Konflikt weg?
Expansion in Brasilien und Libyen
Der Energiekonzern treibt seine Wachstumsstrategie im Upstream-Geschäft voran. Im brasilianischen Santos-Becken startete offiziell die Produktion des Projekts Lapa South-West. Durch den Anschluss von drei neuen Bohrlöchern steigert das Unternehmen die Förderung um 25.000 Barrel pro Tag. Als Betriebsführer hält der Konzern 48 Prozent an diesem Offshore-Vorhaben.
Parallel dazu gelang in Nordafrika die Reaktivierung des Mabruk-Feldes. Die Produktion am libyschen Onshore-Standort ruhte seit dem Jahr 2015 und wurde nun nach dem Bau einer neuen Verarbeitungsanlage wieder aufgenommen. Mit einer Kapazität von 25.000 Barrel pro Tag leistet das Feld einen wichtigen Beitrag zu den lokalen Produktionszielen.
Lieferausfälle bei Flüssigerdgas
Trotz der Erfolge in der Ölförderung sieht sich die Sparte für Flüssigerdgas (LNG) mit Problemen konfrontiert. Aufgrund von Drohnenangriffen in Katar kam es dort zu einem Produktionsstopp. Infolgedessen musste für bestimmte Lieferverträge in Richtung Europa und Asien eine sogenannte Force Majeure – also eine Erklärung über höhere Gewalt – abgegeben werden.
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Der Markt quittiert diese Mischung aus Expansionserfolgen und regionalem Krisenmanagement bisher gelassen. Die Aktie erreichte heute mit 70,12 Euro ein neues 52-Wochen-Hoch. Damit setzt das Papier seinen positiven Trend fort, der seit Jahresbeginn bereits zu einem Wertzuwachs von 24,15 Prozent geführt hat.
Preisdeckel im Endkundengeschäft
Um den starken Schwankungen an den Ölmärkten und dem Preisdruck bei Diesel zu begegnen, greift das Unternehmen zudem am französischen Heimatmarkt ein. An über 1.800 Tankstellen gilt bis Ende März ein Preisdeckel von 1,99 Euro für Benzin und 2,09 Euro für Diesel. Vertragskunden erhalten sogar eine Preisgarantie von 1,99 Euro für alle Kraftstoffarten bis Ende des Jahres 2026.
Für die kommenden Jahre ist die Pipeline an Großprojekten weiterhin gefüllt. Mit Atapu-2 und Sépia-2 stehen für das Jahr 2029 bereits die nächsten Inbetriebnahme-Termine für bedeutende Offshore-Anlagen in Brasilien fest. Damit baut der Konzern seine Förderbasis langfristig aus, um künftige Marktunsicherheiten abzufedern.
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