Die Aktie des französischen Energieriesen TotalEnergies steckt in einem klaren Bewertungsdilemma. Während das Unternehmen mit langfristigen Verträgen und strategischen Erfolgen operativ punkten kann, liefern sich Analysten einen regelrechten Bewertungskampf mit extrem unterschiedlichen Einschätzungen.
Eine drastische Herabstufung wird ignoriert
Das Analystenhaus Kepler Cheuvreux hat seine Einschätzung für TotalEnergies kürzlich direkt von „Neutral“ auf „Verkaufen“ gesenkt und ein Kursziel von lediglich 52 Euro ausgegeben. Diese drastische Empfehlung steht in scharfem Kontrast zur Position von Jefferies, die bei einer „Buy“-Einstufung mit einem Kursziel von 66 Euro bleiben. Die Diskrepanz von 14 Euro zwischen den beiden Zielen unterstreicht die erhebliche Unsicherheit bezüglich der fairen Bewertung des Konzerns. Bislang zeigt der Kurs bei rund 60 Euro jedoch keine Panikreaktion auf die Verkaufsempfehlung.
Operative Stärke durch langfristige Fakten
Abseits der Analystendiskussion baut TotalEnergies sein Geschäft auf solidem Grund aus. Zwei jüngste Meldungen zeigen die strategische Ausrichtung:
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- Langfristiger Ökostrom-Vertrag: Das Unternehmen hat einen zehnjährigen Stromliefervertrag mit dem Papierhersteller SWM abgeschlossen. Das Volumen von 800 GWh Ökostrom pro Jahr sichert stabile Cashflows und unterstützt das Ziel, bis 2030 über 100 TWh Strom zu produzieren.
- Verlängerung in Libyen: Die wichtige Waha-Öl- und Gasförderkonzession in Libyen wurde bis 2050 verlängert. Dies sichert die langfristige Produktion in einer kostengünstigen Region und ermöglicht neue Investitionen.
Zudem verschieben sich die Prioritäten auf dem LNG-Markt zugunsten großer Player wie TotalEnergies. Ein Konzernmanager betonte, dass für Käufer Versorgungssicherheit nun vor dem Preis stehe – ein Umstand, der die Margenstabilität stärken könnte.
Attraktive Bewertung und Dividende als Puffer
Die fundamentale Bewertung der Aktie bleibt trotz der Skepsis einiger Analysten moderat. Das erwartete Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) liegt bei unter 10. Für viele Anleger dürfte vor allem die attraktive Dividendenrendite von rund 6,6% ein entscheidender Haltegrund sein, der aktuell stärker wiegt als die warnende Stimme von Kepler Cheuvreux. Die nächsten Quartalszahlen werden zeigen, ob die operative Stärke die Bewertungszweifel langfristig entkräften kann.
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