TotalEnergies treibt den Umbau seines Portfolios voran und hat den Teilverkauf von elf deutschen Batteriespeicher-Projekten an Allianz Global Investors (AllianzGI) abgeschlossen. Das Geschäft mit einem Gesamtvolumen von rund 500 Millionen Euro markiert einen wichtigen Schritt in der Strategie, privates Kapital für den massiven Ausbau erneuerbarer Energien zu mobilisieren. Doch wie zahlt sich dieses Modell für die ambitionierten Wachstumsziele des Konzerns aus?
Fokus auf deutsche Speicherkapazitäten
Das veräußerte Portfolio umfasst elf Anlagen mit einer Gesamtkapazität von 789 MW. Die Projekte, die über ganz Deutschland verteilt sind, wurden von der 2024 übernommenen Tochter Kyon Energy entwickelt. Mit der geplanten Inbetriebnahme bis zum Jahr 2028 setzt TotalEnergies verstärkt auf Batterietechnologie der Konzerntochter Saft.
Trotz des Verkaufs der 50-prozentigen Beteiligung behält der Konzern die Zügel in der Hand: Er bleibt Betreiber der Anlagen und verantwortet die Vermarktung des gespeicherten Stroms. Die Finanzierung der Projekte ist solide aufgestellt, wobei etwa 70 Prozent des Investitionsvolumens durch Fremdkapital gedeckt werden.
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Strategischer Weg zur 100-TWh-Marke
Der Deal ist Teil eines größeren Plans. Bis zum Jahr 2030 strebt das Unternehmen eine Netto-Stromproduktion von über 100 Terawattstunden (TWh) an. Dass die Nachfrage nach grünem Strom vorhanden ist, zeigen jüngste Abschlüsse wie die Vereinbarung mit Airbus über die Lieferung von insgesamt 3,3 TWh ab dem Jahr 2027.
An der Börse reagierte der Titel am Freitag freundlich auf die Nachricht. Die Aktie stieg um 1,28 Prozent auf 67,30 Euro und nähert sich damit wieder ihrem 52-Wochen-Hoch von 69,77 Euro an. Mit einem Plus von gut 19 Prozent seit Jahresbeginn honorieren Anleger die Strategie, die Kapitalallokation durch gezielte Teilverkäufe zu optimieren.
Der Konzern festigt mit diesem Schritt seine Position im deutschen Strommarkt, wo er bereits Offshore-Windprojekte mit 7,5 GW Kapazität vorantreibt. Die Partnerschaft mit AllianzGI ermöglicht es TotalEnergies, die Rentabilität im Stromsektor durch das Recycling von Kapital zu steigern, während die operative Kontrolle über die Infrastruktur bis zur vollständigen Inbetriebnahme der Anlagen im Jahr 2028 gewahrt bleibt.
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