440 Megawatt Solarleistung auf den Philippinen, ein neues europäisches Kraftwerksportfolio von 14 Gigawatt und ein Quartalscashflow von 8,6 Milliarden Dollar: TotalEnergies liefert gerade auf mehreren Fronten gleichzeitig.
Größtes Solar-Finanzierungsprojekt der Philippinen
Anfang Mai 2026 erreichte TotalEnergies den finanziellen Abschluss für ein 440-Megawatt-Solarprojekt in der philippinischen Provinz Isabela. Das Investitionsvolumen beläuft sich auf rund 300 Millionen Dollar. TotalEnergies hält 65 Prozent an dem Projekt, Partner ist Nextnorth.
Die Finanzierung stemmt ein Bankenkonsortium aus Sumitomo Mitsui Banking Corporation, ING Bank und Standard Chartered. Es soll die bislang größte internationale Solarfinanzierung in den Philippinen sein. Die Anlage soll Ende 2027 in Betrieb gehen und über 20 Jahre bis zu 13,5 Terawattstunden Strom erzeugen. Mehr als die Hälfte der Produktion ist bereits über langfristige Abnahmeverträge gesichert.
TTEP: Zweite Kraft im europäischen Flexstrom
Parallel dazu schloss TotalEnergies im zweiten Quartal 2026 die Übernahme einer 50-prozentigen Beteiligung an einer flexiblen Stromerzeugungsplattform von EPH ab. Das Gemeinschaftsunternehmen heißt TTEP und verwaltet ein Portfolio von 14 Gigawatt in fünf Ländern: Italien, Großbritannien, Irland, Niederlande und Frankreich. Damit ist TTEP sofort der zweitgrößte Anbieter flexibler Stromerzeugung in Europa.
Für die Transaktion gab TotalEnergies rund 95,4 Millionen neue Aktien aus — etwa 4,2 Prozent des Grundkapitals. Das Ziel dahinter: mehr als 100 Terawattstunden Nettostromproduktion bis 2030.
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Starke Zahlen stützen die Expansion
Das Wachstum kostet Geld. TotalEnergies hat es. Im ersten Quartal 2026 erzielte der Konzern einen operativen Cashflow von 8,6 Milliarden Dollar — ein Plus von 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Der Vorstand schlug eine erste Zwischendividende für 2026 von 0,90 Euro je Aktie vor. Das entspricht einem Anstieg von knapp sechs Prozent. Für das zweite Quartal ist ein Aktienrückkaufprogramm von bis zu 1,5 Milliarden Dollar autorisiert.
Die Aktie spiegelt die operative Stärke wider. Seit Jahresbeginn legte der Kurs rund 39 Prozent zu, auf Sicht von zwölf Monaten sogar mehr als 55 Prozent. Mit einem RSI von knapp 97 ist die Aktie technisch deutlich überkauft — ein Signal, das kurzfristig auf eine Konsolidierung hindeutet. Der Analystenkonsens sieht das Kursziel bei rund 83,91 Euro, während der Kurs zuletzt bei 78,70 Euro schloss.
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