Tonies hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem deutlichen Wachstumssprung abgeschlossen. Der Anbieter von Audio-Systemen für Kinder knackte beim Umsatz die Marke von 630 Millionen Euro – ein Plus von 31 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Die Internationalisierung trägt sichtbare Früchte. Zwei Drittel der Erlöse stammen mittlerweile aus dem Ausland. Besonders der US-Markt erweist sich als massiver Wachstumsmotor: Hier kletterten die Umsätze um 31 Prozent auf 276 Millionen Euro. Im Vergleich dazu wirkt das Plus von 16 Prozent in der DACH-Heimatregion fast schon bescheiden.
Profitabilität zieht spürbar an
Parallel zum Umsatzwachstum verbesserte das Unternehmen seine Ertragskraft. Die bereinigte EBITDA-Marge stieg um 1,1 Prozentpunkte auf 8,6 Prozent. Das bereinigte operative Ergebnis kletterte von 36 Millionen Euro im Vorjahr auf rund 54 Millionen Euro. Auffällig bleibt die Abhängigkeit vom Jahresendgeschäft: Fast die Hälfte des gesamten Jahresumsatzes generierte Tonies im vierten Quartal.
Das Ökosystem wächst stetig weiter. Bis September 2025 verkaufte das Unternehmen weltweit mehr als 10 Millionen Tonieboxen. Während der Umsatz mit den Boxen selbst um 18 Prozent zulegte, erwiesen sich die Tonies-Figuren mit einem Plus von 37 Prozent auf 447 Millionen Euro als die eigentlichen Treiber. Die Einführung der Toniebox 2 stützte diese Entwicklung zusätzlich.
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Aggressive Ziele für 2026
An der Börse wird dieser Expansionskurs aktuell mit einem Kurs von 10,60 Euro bewertet. Damit notiert das Papier rund zehn Prozent unter seinem 52-Wochen-Hoch von 11,80 Euro, das erst im Februar erreicht wurde. Seit Jahresbeginn steht ein moderates Plus von 2,3 Prozent zu Buche. Der RSI von 43,6 signalisiert derzeit eine neutrale Marktlage ohne Überhitzung.
Für das Geschäftsjahr 2026 hat das Management folgende Ziele definiert:
* Konzernumsatz: Über 760 Millionen Euro (>20 % Wachstum)
* Wachstum Nordamerika: Über 30 % (währungsbereinigt)
* Bereinigte EBITDA-Marge: 9 % bis 11 %
Mit dieser Prognose untermauert Tonies den Anspruch, vom Nischenanbieter zum globalen Tech-Player im Kinderzimmer aufzusteigen. Die geplante Margenausweitung auf bis zu 11 Prozent signalisiert, dass das Unternehmen die Skaleneffekte seines Geschäftsmodells nun konsequent in Profitabilität übersetzt.
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